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Montag, 2. März 2009

Mogelpackung Kinderschuhe: Was draufsteht ist fast nie drin

Passende Kinderschuhe zu finden ist wahrlich nicht einfach - für Eltern wie für Kinder eine leidvolle Erfahrung.

Woran liegt das? Dieser Frage ist ein österreichisches Forschungsteam nachgegangen. Es führte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Liechtenstein 42 Kinderfuss-Messtage durch.

Die Forscher untersuchten die Passform der Strassen- und Hausschuhe bei 858 Kindern
Das Resultat:
- Mehr als die Hälfte der Kinder tragen zu kurze Schuhe.
- Nur 3% der Kinderschuhe haben die korrekte Innenlänge. Wo also etwa Grösse 30 draufsteht, ist nur 29, 28, 27 - manchmal auch nur 26 "drinnen".

Zudem konnte nachgewiesen werden, dass Kinder im Alter von 6-10 Jahren die Passform von Kinderschuhen nicht beurteilen können. Kinder bezeichnen zu kurze Schuhe meistens als „passend”.

Auf die Website Kinderfüsse.com finden einige Tipps für den Kauf von Kinderschuhen.

Montag, 19. Januar 2009

Heben und tragen - aber bitte richtig

Beim Heben und Tragen wird die Wirbelsäule besonders stark strapaziert. Daneben werden aber auch die Gelenke, die Muskulatur, das Herz-Kreislauf-System und (bei Frauen) der Beckenboden besonders beansprucht. Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht zu schwere Lasten heben und die richtige Hebe- und Tragtechnik anwenden.

Die suvaPro gibt das Merkblatt «Hebe richtig – trage richtig» heraus. In dieser Broschüre erfahren Sie, wie Sie beim Heben und Tragen von Lasten Beschwerden und Unfälle vermeiden können.

Die Broschüre ist kostenlos.

Sonntag, 24. August 2008

Beugen Sie einem Mausarm vor: Spielen Sie Jo-Jo!

Der "Mausarm" gehöhrt zu den RSI-Krankheiten (Repetitive Strain Injury = Verletzung durch wiederholte Belastung). Das ist die weniger sportliche Version des Tennisarms ;-))

Wenn Sie viel am Computer arbeiten, sollten Sie vorbeugen. Nützlich sind ergonomisch geformte Mäuse, Mauspads mit integrierten Stützkissen u.a.

Sehr hilfreich (und preislich sehr günstig) ist auch dieser Tipp: Machen Sie regelmässig eine kleine Pause und spielen Sie Jo-Jo. Das entkrampft die Arm- und Handmuskulatur optimal.

Samstag, 14. Juni 2008

Bürojobs können krank machen

Bürojobs können krank machen: Schmerzhafte Verspannungen, der Mausarm, Kopfweh oder gereizte Augen sind weit verbreitet.

Gift für Wirbelsäule und Muskulatur ist etwa, zu lange ohne Pause am Bildschirm zu kleben. Wer auch noch seine Freizeit überwiegend sitzend und wiederum am Computer verbringt, läuft Gefahr, sich gravierende Beschwerden zuzuziehen, die im schlimmsten Fall chronisch werden können.

Vera Sommer gibt in der Beobachter 12/08 interessante Tipps zum Wohl von Rücken, Augen und Nacken am Arbeitsplatz.

Verwandte Artikel:
Arbeiten mit dem Computerpferd

Sonntag, 24. Februar 2008

Arbeiten mit dem Computerpferd

Langes Arbeiten mit der Computermaus kann Schmerzen in Händen, Armen und im Nacken- und Schulterbereich verursachen (Repetitive Strain Injury, abgekürzt RSI). Entwickler der medizinischen Universitäten Mastricht und Rotterdam haben gut vier Jahre an eine neue Maus mit dem Namen Hippus, zu Deutsch «Pferd», gearbeitet.

Bei diesem «Computerpferd» legt man die ganze Hand flach auf die Oberfläche wie auf einen Sattel. Das vermeidet krampfhaftes Festhalten und sorgt für eine entspannte Handmuskulatur. Die Steuerung erfolgt zusammen mit dem Unterarm und dem Handgelenk.

Es gibt je 6 verschiedene Maus-Grössen für Rechts- und Linkshänder. Die Standardgrösse ist für 230 Franken erhältlich, linkshändige Versionen und spezielle Grössen für 430 Franken. Hippus läuft auf Mac und Windows.

Hippus wird in der Schweiz von me-first vertrieben. (Link nicht gesponsert)