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Freitag, 10. April 2009

Süssgetränke im Säuretest

Energy-Drinks sind ein gutes Geschäft: Im letzten Jahr nahm der Verkauf um 15 Prozent zu. In der Schweiz werden jährlich 24 Millionen Liter Energy-Drinks verkauft.

Aber: Säurehaltige Getränke wie Energy-Drinks und andere Süssgetränke greifen den Zahnschmelz an. Die abgetragene Zahnsubstanz geht dann für immer verloren. Der Zahnarzt spricht von Zahnerosion. Heute leiden 15 Prozent der Schweizer Bevölkerung darunter.

«Kassensturz» hat den Säuregehalt von Süssgetränken und Energy-Drinks im Labor testen lassen. Ergebnis: Der PH-Wert von den getesteten Getränken liegt zwischen 2,4 und 3,5.

Zum Vergleich hat Essig einen PH-Wert von 2,5. (Aber, wer käme schon auf den Gedanken, 2 dl gesüssten Essig zu trinken?)

Abgesehen von den Zahnschäden, hat ein hoher Säuregehalt einen sehr schlechten Einfluss auf die Cellulite. Darüber habe ich schon hier und hier berichtet. Also, aufgepasst die Damen: Energy-Drinks sind nichts für die Bikini-Figur :-)

Samstag, 27. September 2008

Unsinn einer Crash-Diät

Übergewicht kann Cellulite verstärken. Eine langsame Gewichtsreduktion durch gezielte, ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung ist eine wirksame Massnahme im Kampf gegen Cellulite. Von einer Crash-Diät mit dem Jo-Jo-Effekt hingegen raten Experten ab. Sie wirkt durch die extreme Gewichtsreduktion in kurzer Zeit eher kontraproduktiv, denn das Bindegewebe wird zusätzlich geschwächt.

Zur Prävention und Minderung bestehender Cellulite sind folgende Ernährungsempfelungen zu beachten:

Trinken Sie genügend Flüssigkeit

- Pro Tag mindestens zwei Liter ungesüsste Getränke (Wasser, Mineralwasser nature, ungesüsster Kräuter- oder Früchtetee)

Essen Sie vitamin- und mineralstoffreich

- Fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag
- Mindestens ein Vollkornprodukt pro Tag (Vollkorn-Flocken, -Brot, -Getreide, Hülsenfrüchte ...)

Essen Sie fettbewusst
- Fettarme Milchprodukte bevorzugen
- Fettarmes Fleisch und fettarmen Fisch wählen
- Vorsicht bei versteckten Fetten (Wurstwaren, Fertigprodukte)
- Beim Kochen nur wenig Fett verwenden (30g sichtbares Fett pro Tag)

Meiden Sie Zuckerhaltiges
- Maximal eine kleine Portion Süsses pro Tag

Trinken Sie nur mässig Kaffee und Alkohol

- Maximal drei Tassen Kaffee pro Tag
- Maximal ein bis zwei Gläser Rotwein pro Tag

Samstag, 10. Mai 2008

Säure / Basen Gleichgewicht

Die Übersäuerung ist bei unseren Ess- und Lebensgewohnheiten sowie auch bei den herrschenden Umweltbedingungen eine der häufigsten Ursachen für Störungen unseres Stoffwechsel-Gleichgewichtes. Die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes ist eine grundlegend wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Cellulitebehandlung.

Ursachen der Übersäuerung
Werden mehr Säuren zugeführt als ausgeschieden, kommt es zur Übersäuerung.
Wir können Säuren über die Atemluft (in Form von CO2), über die Nieren, Stuhl oder Schweiss loswerden.

Die wichtigsten äusseren Faktoren von Übersäuerung:
- Essen von zuviel säurebildenden (Eiweiss), bzw. von zuwenig basenbildenden Lebensmitteln (Gemüse!)
- Umweltemissionen
- Mineralstoff- und Spurenelementmängel in den Böden (und dementsprechend geringere Mikronährstoff-Anteile in unseren Lebensmitteln). Der saure Regen verdrängt die lebensnotwendigen basenbildenden Mineralstoffe aus der Humusschicht in tiefere Schichten.
- Mineralstoffverluste bei der Nahrungszubereitung (Waschen, Kochen)
- Zu geringe Flüssigkeitszufuhr
- Alkoholkonsum
- Rauchen
- Bewegungsarmut (verminderte Säureausscheidung)
- Stress
- Alle Einflüsse, die zu einem Mineralstoff- und Spurenelementmangel (insbesondere Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn) führen
- Langzeiteinnahmen von gewissen Medikamenten (z.B. Salicylate in Schmerz- und - Grippemitteln)

Die wichtigsten inneren, stoffwechselbedingten Faktoren
- Darmmilieu-Veränderungen, z.B. durch falsche Essgewohnheiten
- Verdauungsstörungen und daraus entstehende Darmgärungen
- Mineralstoff-Mängel (Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn)
- Chronische Nieren- Funktionsstörungen
- Diabetes mellitus
- Fieber
- Allgemeiner und lokaler Sauerstoff-Mangel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Durchblutungsstörungen

Was sind Säuren?
Säuren sind chemische Verbindungen, die ein positiv geladenes Wasserstoff-Ion (H+) enthalten. Schwefel, Phosphor, Chlor, Fluor, Jod und Silizium sind Elemente, die im Körper als Säurebildner gelten.

Was sind Basen?
Basen sind chemische Verbindungen, die eine negativ geladene sog. Hydroxylgruppe (OH-) enthalten. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Mangan sind Elemente, die im Körper Basen bilden können.

Der pH-Wert
Der pH-Wert dient dazu, um festzustellen, ob in einer Flüssigkeit mehr Säuren oder Basen anwesend sind. Er ist das Mass für die Konzentration von freien Wasserstoff-Ionen. Der Messbereich des pH-Wertes liegt zwischen 0 (stark sauer) bis 14 (stark basisch). Bei pH 7 bezeichnet man den pH-Wert als neutral. Säuren und Basen befinden sich im Gleichgewicht.

Verwandte Artikel:
Wiederherstellung einer ausgeglichenen Säure-Basen-Bilanz

Sonntag, 16. März 2008

Ernährungstest Online

Ernähren Sie sich gesundheitsbewusst oder nach Lust und Laune?
Nehmen Sie Ihre Essgewohnheiten etwas genauer unter die Lupe! Der Online-Test der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE hilft Ihnen, Ihr Essverhalten einzuordnen. Wenn Sie den Fragekatalog beantworten, wird Ihnen schnell klar, in welchen Bereichen Ihr Ernährungsverhalten kritisch und demzufolge eine Änderung besonders wünschenswert ist.

Zitat SGE:

Vielleicht denken Sie jetzt: «Das weiss ich doch schon lange!» Lassen Sie sich überraschen, eventuell ist das, was Sie bei sich stets als eine «grosse Schwäche» in Ihrer Ernährung ansahen, gar nicht so problematisch! Umgekehrt gibt es vielleicht auch bei Ihnen (wie bei den meisten Leuten) «blinde Flecken», also eingefahrene Essgewohnheiten und «Mödeli», welche Sie gar nicht richtig beachtet haben. Das würde dann heissen, dass Sie mit Umstellungen gar nicht dort anfangen müssten, wo Sie stets glaubten.