Bei Durchfall ist ein Arztbesuch sinnvoll wenn
- der Durchfall länger als drei Tage dauert
- Sie Blut oder Schleim im Stuhl entdecken
- Sie bereits unter einer schweren Erkrankung leiden, wie zum Beispiel Diabetes (Zuckerkrankheit) oder einer Herz- oder Nierenkrankheit
- Sie hohes Fieber haben
- Sie sich benommen fühlen
- Sie auch erbrechen müssen, und es Ihnen unmöglich ist, den Flüssigkeitsverlust durch Trinken auszugleichen
Donnerstag, 9. Juli 2009
Durchfall - Wann zum Arzt?
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17:51
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Labels: Gesundheit, Tipps
Durchfall: die WHO-Lösung
In den Ferien ist das Risiko, an Durchfall zu erkranken, ziemlich gross. Vielfach klingen die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen von selbst wieder ab. In dieser Zeit ist es wichtig, den verstärkten Flüssigheits- und Salzverlust auszugleichen.
Die WHO-Lösung ist besonders dazu geeignet. Das Rezept ist einfach:
- 1 Liter Flüssigkeit (Wasser oder Tee)
- 2 Esslöffel Traubenzucker
- 1 Teelöffel Kochsalz
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17:33
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Labels: Gesundheit
Dienstag, 12. Mai 2009
Muskelpumpe auf der Wanderung immer mit dabei!
Wie wird das Blut, welches vom Herzen in die Beine gepumpt worden ist, gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen befördert?
Die Atmung, vor allem die sogenannte Bauchatmung, unterstützt das Zurückfliessen des Blutes in den Venen: Durch die Atembewegung des Brustkorbs und die Anspannung der Bauchmuskulatur wird ein Teil des Blutes durch Unterdruck zurückgesaugt. Auch durch die An- und Entspannung des Herzens selbst und den dadurch entstandenen Druck in den Arterien wird das venöse Blut in Bewegung gebracht. Doch das allein reicht nicht aus.
Zusätzlich ist die Muskelpumpe notwendig. Wenn die Muskeln der Beine arbeiten, schwellen sie abwechslungsweise an und ab. Es entsteht eine Massagewirkung auf die Venen. Das Blut gerät in Bewegung und wird dank den Venenklappen nach oben befördert.
Wenn die Venenklappen beschädigt sind (Veneninsuffizienz), ist die Wirkung der Muskelpumpe beeinträchtig. Kompressions-Strümpfe können dann Abhilfe schaffen.
Mit jedem Schritt, den Sie machen, halten Sie Ihre Venen gesund!
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08:58
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Donnerstag, 16. April 2009
Zecken-Stich – Wann zum Arzt?
Einen Arzt aufzusuchen ist dann angezeigt, wenn:
- die betroffene Stelle Zeichen einer Entzündung aufweist (Rötung, Schmerzhaftigkeit, Schwellung)
- sich eine meist blasse Rötung (sog. Erythema migrans) vom Ort des Stiches ausdehnt
- Fieber, starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder andere grippeähnliche Symptome auftreten
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11:17
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Labels: Gesundheit, Tipps
Zecken entfernen
Die Zecken können Krankheitserreger übertragen, wie die Erreger der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (Viren) und der Lyme-Borreliose (Bakterien). Das Übertragungsrisiko von Infektionen hängt dann wesentlich von der Saugdauer ab. Deswegen ist es wichtig, die Zecke unmittelbar nach der Entdeckung zu entfernen. Dies gilt sicher für die Borreliose, weniger aber für die FME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis). Warum ist das so?
Falls die beissende Zecke Träger der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ist, befinden sich die Erreger in den Speicheldrüsen der Zecke. Sie werden beim Stich sofort übertragen. Eine Infektion kann also durch rasches Entfernen der Zecke nicht vermieden werden. Da verspricht nur eine aktive Immunisierung durch Impfung Hilfe.
Die Erreger der Lyme-Borreliose dagegen befinden sich nicht in den Speicheldrüsen, sondern im Mitteldarm der Zecke. Sie gelangen nur langsam und verzögert mit den Ausscheidungen der Zecke in den menschlichen Organismus. Darum ist eine Übertragung in den ersten 12 Stunden nach dem Stechen der Zecke eher unwahrscheinlich. Durch frühzeitiges Entfernen der Zecke kann eine Borreliose also durchaus verhindert werden.
Wie werden Zecken richtig entfernt?
- Fassen Sie die Zecke mit einer feinen Pinzette, einer speziellen Zeckenzange oder noch besser mit einer Zeckenkarte direkt über der Haut. Ziehen Sie die Zecke vorsichtig heraus.
- Unterlassen Sie überflüssige Manipulationen wie zum Beispiel Drehen und Schütteln. Der Kopf der Zecke könnte abreissen und in der Wunde stecken bleiben. Auch eine Quetschung des Zeckenleibes sollten Sie vermeiden, da sonst infektiöses Sekret aus dem Darm in den Organismus gelangen kann.
- Verwenden Sie nie Öl, Klebstoffe, Alkohol oder Nagelack. Im Todeskampf könnte die Zecke „erbrechen“ und verstärkt Krankheitserreger in die Wunde abgeben.
- Desinfizieren Sie die Einstichstelle sorgfältig.
- Desinfizieren Sie Ihre Hände.
- Notieren Sie das Datum des Stiches und die betroffene Körperstelle, damit eine Selbstkontrolle möglich ist.
Verwandter Artikel: Kennen Sie die Zecke?
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07:09
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Montag, 13. April 2009
Die Zecken sind wieder da

127 Menschen sind in 2008 infolge eines Zeckenstichs an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt. Eine Sensibilisierungskampagne in der Deutschschweiz soll die Gefahr durch Zecken erneut ins Bewusstsein rücken.
Die angelaufene Kampagne, initiiert durch die beiden Pharmaunternehmen Novartis Pharma Schweiz AG und Baxter AG, will die Gefahr durch Zecken ins Bewusstsein der Menschen rücken. Die Kampagne findet ausschliesslich im Internet statt. Als Plattform dient die eigens aufgebaute Internetplattform zeck-o-schreck.ch.
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11:44
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Dienstag, 17. März 2009
Wann zum Arzt? 10 Symptome, die einen Arztbesuch veranlassen sollten.
Auf die Selbstheilungskräfte des Körpers zu vertrauen ist, bei kleinere Gesundheitsstörungen, oft die richtige Entscheidung. Manchmal ist aber ein Besuch beim Arzt sehr ratsam. Dr. Jörg Vogt listet 10 Symptome auf, die einen Arztbesuch veranlassen sollten.
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21:51
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Montag, 16. Februar 2009
Masern-Impfobligatorium in der Schweiz?
Ich lese gerade in verschiedenen Medien, unter anderen in cash, dass der Vorstand der Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) eine Impfpflicht gegen Masern ins Auge fasst.
Man muss wissen, dass Masern relativ häufig zu Komplikationen wie Hirnhautentzündungen oder sogar zu Todesfällen führen.
Eine Voraussetzung für einen guten Schutz ist eine Durchimpfrate von 95 Prozent der Bevölkerung. Laut BAG (Bundesamt für Gesundheit) liegt die Durchimpfrate derzeit bei 86 Prozent.
«Nebenwirkungen der Masernimpfung seien weniger gravierend als die von der Krankheit verursachten Todesfälle und Komplikationen», sagt Jacques de Haller, Präsident der Ärzteverbindung FMH.
Und Sie, was meinen Sie?
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22:25
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Mittwoch, 5. November 2008
So entsteht Nagelpilz
Meistens beginnt alles mit einer Fusspilzinfektion. Zwischen den Zehen kann sich leicht Feuchtigkeit stauen und die Haut aufweichen. Das feuchtwarme Klima in den engen Zehenzwischenräumen schafft ideale Voraussetzungen für einen Pilzbefall. Ist die Haut hingegen trocken und gesund, hat der Erreger kaum eine Chance.
Was können Sie tun?
Bei Befall sollten Sie den Fusspilz sofort mit einem Antipilzmittel - in Form von Creme, Lösung, Gel oder Puder behandeln. Die Hautinfektion klingt in der Regel nach zwei bis vier Wochen ab.
Falls Sie nichts unternehmen, breitet sich der Pilz meistens aus: Er wandert an den Zehen entlang hoch Richtung Nagel bzw. Nagelbett. Dort kann er an verschiedenen Stellen leicht eindringen:
- am vorderen Nagelrand, wo der Nagel weiss ist
- im hinteren Nagelbereich, wo die halbmondförmige Struktur (Lunula) unter dem Nagel zu sehen ist
- auf der Nageloberfläche
- an den Seiten, über dem Nagelwall
Kleine Verletzungen, schlechte Durchblutung oder feuchte, aufgeweichte Haut erhöhen das Risiko für einen Pilzbefall. Achten Sie stets auf trockene und gepflegte Füsse. Bei intakter Haut und gesunden Nägeln kommt es selten zur Pilzinfektion.
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22:07
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Sonntag, 21. September 2008
Mit dem Schulanfang ist die Laus zurück
Weder hygienische, noch medizinische Fortschritte konnten sie zurückdrängen. Sie lässt sich nicht zerquetschen und widersteht so mancher chemischen Keule. Sie ist eine Plage – aber eine Gefahr ist sie nicht: Die Kopflaus.
Die Kopflaus (Pediculus humanus capitis) ist laut Wikipedia ein flügelloses Insekt aus der Ordnung der Tierläuse (Phthiraptera). Sie gehört zur Familie der Menschenläuse und ist eine Unterart der Menschenlaus (Pediculus humanus).
Zwei hervorragende deutschsprachige Website räumen mit Vorurteilen ab, und geben nützliche Tipps, wie Sie die kleinen Plagegeister los werden:
Deutsche Pediculosis Gesellschaft e.V.
kopflaus.ch
"Das Wichtigste vorweg: Kopflausbefall hat nicht direkt mit der persönlichen Hygiene zu tun. Läuse fühlen sich auch auf sauberen Köpfen wohl; unabhängig von Rasse und Geschlecht. Sie verbreiten sich hauptsächlich durch direkten Kopf zu Kopf Kontakt; springen oder fliegen können sie nicht. Eine Ansteckung durch Haustiere ist nicht möglich. Auch eine Übertragung über Wasser (Schwimmbad) ist nicht bekannt."
(kopflaus.ch)
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19:48
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Samstag, 16. August 2008
Wiederherstellung einer ausgeglichenen Säure-Basen-Bilanz
Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes ist es entscheidend
- die Säurezufuhr zu reduzieren
- die Basenzufuhr zu erhöhen
- die Säureausscheidung zu verbessern
Folgende Massnahmen können getroffen werden:
- Veränderung des Essverhaltens: Weniger Eiweiss (=weniger Fleisch und Käse), weniger Zucker, dafür mehr Gemüse und Früchte (5 Portionen pro Tag!)
- Regulierung der Darmflora
- Einnahme einer Basemischung
- Körperliche Aktivität, entsprechend dem Fitnessstand
- Förderung der Ausscheidungsorgane (Niere, Leber, Galle) mit viel Trinken, Schwitzen (z.B. Sauna), pflanzlichen Präparaten (z.B. bitterstoffhaltige Pflanzen wie Artischocke, Wermut usw.)
- Reduktion des Genussmittelkonsums (Alkohol, Rauchen, Coffein)
- Stressmanagement
Verwandte Artikel:
Säure / Basen Gleichgewicht
Die 10 besten Tipps gegen Cellulite
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09:03
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Freitag, 8. August 2008
Nasenbluten stoppen
Fast jeder von uns kennt das unangenehme Nasenbluten. Wir wissen, dass es meist rasch vorbeigeht und in den meisten Fällen harmlos ist. Aber warum haben wir Nasenbluten und was können wir tun, wenn der Blutstrom einfach nicht mehr versiegen will?
Ursachen
Die feinen und empfindlichen Blutgefässe in der Nasenschleimhaut können leicht verletzt werden. Das Austrocknen der Schleimhäute durch trockene Luft kann die Neigung zu Nasenbluten begünstigen.
Die häufigste Ursache für Nasenbluten ist heftiges Schneuzen, Nasenbohren oder ein Sturz oder Schlag auf die Nase.
Häufig gibt es auch gar keine erkennbare Ursache. Der Arzt spricht dann von «habituellem Nasenbluten».
Hier einige Tipps, wie Sie sich bei Nasenbluten verhalten sollten:
- Setzen Sie sich ruhig hin (nicht liegen), den Kopf nach vorne gebeugt.
- Drücken Sie die Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger zusammen (mindestens 10 Minuten).
- Spucken Sie wenn nötig das Blut aus, ansonsten droht Brechreiz.
- Legen Sie einen kalten Umschlag (Eiswickel) auf Nase und / oder Nacken. Kälte zieht die Blutgefässe zusammen und kann die Blutung stoppen.
- Blutstillende Watte kann die Blutung ebenfalls stillen.
- Nach zehn Minuten sollte die Blutung so weit gestillt sein, dass Sie auch wieder umher gehen können.
- Vermeiden Sie für mindestens zwei Stunden, die Nase zu putzen. Berühren Sie die verletzte Stelle in der Nase nicht!
WICHTIG: Andauerndes oder sich wiederholendes Nasenbluten gehört in ärztliche Abklärung und Behandlung.
Bei Blutern oder durch Krankheit oder Medikamente verursachtes Nasenbluten muss die Grundursache von einem Arzt behandelt werden.
Wie können Sie vorbeugen?
- Schneuzen Sie sich vorsichtig und lassen Sie das Nasenbohren sein, damit die Schleimhäute nicht beschädigt werden.
- Im Winter können Sie trockener Luft mit einem Luftbefeuchter begegnen.
Diese Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch.
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14:52
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Sonntag, 1. Juni 2008
Heuschnupfen: Jeder fünfte ist betroffen
«Heuschnupfen» ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine allergische Erkrankung der Nase. Die Veranlagung dazu kann vererbt werden. Heuschnupfen wird nicht etwa durch Heu verursacht, sondern durch Pollen (Blütenstaub), die von Pflanzen in unglaublichen Mengen produziert werden. Die medizinische Bezeichnung lautet entsprechend Pollinose (Pollenerkrankung) oder Rhinitis allergica (allergische Nasenentzündung).
Der Heuschnupfen hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verbreitet. In der Schweiz reagieren rund 1,4 Millionen Menschen allergisch auf Pollen. Das entspricht etwa 19% der Bevölkerung. Die Tendenz ist weiterhin steigend.
Tipps für den Alltag
Die wichtigste Regel lautet: Vermeiden Sie den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen.
- Wechseln Sie öfters die Bettwäsche.
- Duschen Sie vor dem Schlafengehen, waschen Sie sich die Haare täglich.
- Wechseln Sie die Kleider jeden Tag. Die getragenen Kleider sollten Sie nicht im Schlafzimmer aufbewahren!
- Lassen Sie die Fenster mit einem Pollengitter versehen.
- Lüften Sie die Wohnung nur kurzzeitig, am besten Abends, wenn der Pollenflug geringer ist.
- Lassen Sie die Wäsche nicht im Freien trocknen.
- Fahren Sie Auto mit geschlossenen Fenstern. Schalten Sie die Lüftung aus. Falls die Klimaanlage noch nicht über einen Pollenfilter verfügt, lassen Sie sie nachrüsten.
- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille.
- Bei starkem Pollenflug schränken Sie Ihre sportlichen Aktivitäten im Freien ein.
- Verbringen Sie Ihre Ferien möglichst im Gebirge oder am Meer.
- Essen Sie heimischen Bienenhonig. Er soll die Toleranz gegenüber den Pollen wesentlich erhöhen.
- Achten Sie auf die Pollenvorhersage (Tageszeitung, Radio, Internet). Besorgen Sie sich einen Pollenflugkalender aus der Apotheke.
Ausführliche Informationen über die aktuelle Pollenbelastung in der Schweiz beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie.
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13:52
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Samstag, 10. Mai 2008
Säure / Basen Gleichgewicht
Die Übersäuerung ist bei unseren Ess- und Lebensgewohnheiten sowie auch bei den herrschenden Umweltbedingungen eine der häufigsten Ursachen für Störungen unseres Stoffwechsel-Gleichgewichtes. Die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes ist eine grundlegend wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Cellulitebehandlung.
Ursachen der Übersäuerung
Werden mehr Säuren zugeführt als ausgeschieden, kommt es zur Übersäuerung.
Wir können Säuren über die Atemluft (in Form von CO2), über die Nieren, Stuhl oder Schweiss loswerden.
Die wichtigsten äusseren Faktoren von Übersäuerung:
- Essen von zuviel säurebildenden (Eiweiss), bzw. von zuwenig basenbildenden Lebensmitteln (Gemüse!)
- Umweltemissionen
- Mineralstoff- und Spurenelementmängel in den Böden (und dementsprechend geringere Mikronährstoff-Anteile in unseren Lebensmitteln). Der saure Regen verdrängt die lebensnotwendigen basenbildenden Mineralstoffe aus der Humusschicht in tiefere Schichten.
- Mineralstoffverluste bei der Nahrungszubereitung (Waschen, Kochen)
- Zu geringe Flüssigkeitszufuhr
- Alkoholkonsum
- Rauchen
- Bewegungsarmut (verminderte Säureausscheidung)
- Stress
- Alle Einflüsse, die zu einem Mineralstoff- und Spurenelementmangel (insbesondere Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn) führen
- Langzeiteinnahmen von gewissen Medikamenten (z.B. Salicylate in Schmerz- und - Grippemitteln)
Die wichtigsten inneren, stoffwechselbedingten Faktoren
- Darmmilieu-Veränderungen, z.B. durch falsche Essgewohnheiten
- Verdauungsstörungen und daraus entstehende Darmgärungen
- Mineralstoff-Mängel (Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn)
- Chronische Nieren- Funktionsstörungen
- Diabetes mellitus
- Fieber
- Allgemeiner und lokaler Sauerstoff-Mangel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Durchblutungsstörungen
Was sind Säuren?
Säuren sind chemische Verbindungen, die ein positiv geladenes Wasserstoff-Ion (H+) enthalten. Schwefel, Phosphor, Chlor, Fluor, Jod und Silizium sind Elemente, die im Körper als Säurebildner gelten.
Was sind Basen?
Basen sind chemische Verbindungen, die eine negativ geladene sog. Hydroxylgruppe (OH-) enthalten. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Mangan sind Elemente, die im Körper Basen bilden können.
Der pH-Wert
Der pH-Wert dient dazu, um festzustellen, ob in einer Flüssigkeit mehr Säuren oder Basen anwesend sind. Er ist das Mass für die Konzentration von freien Wasserstoff-Ionen. Der Messbereich des pH-Wertes liegt zwischen 0 (stark sauer) bis 14 (stark basisch). Bei pH 7 bezeichnet man den pH-Wert als neutral. Säuren und Basen befinden sich im Gleichgewicht.
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Wiederherstellung einer ausgeglichenen Säure-Basen-Bilanz
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15:10
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Samstag, 29. März 2008
Kennen Sie die Zecke?
Zecken kommen weltweit in mehr als 800 Arten vor. Ihr europäisches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural. In der Schweiz sind 20 Zeckenarten heimisch, die häufigste davon ist Ixodes ricinus, besser bekannt als «Holzbock».
Die Wirte dieser Zeckenart sind Wildtiere, Vieh aber auch Haustiere, wie z.B. Hund und Katze, sowie der Mensch. In der Schweiz kommt der Holzbock flächendeckend im Mittelland, im Alpenvorland und in den Gebirgen vor. Über 1000 Metern nimmt die Zeckenaktivität stark ab.
Als Lebensraum bevorzugen die Zecken Wälder, die Untergehölz mit Büschen, Gräsern und Stauden aufweisen. Waldlichtungen, Weg- und Waldränder sind ebenfalls beliebte Aufenthaltsorte. Durch Wild und Haustiere (Zeckenwirte) können die Zecken in Wiesen, in Hausgärten und sogar bis in Gartenanlagen der Städte verschleppt werden.
Besonders aktiv sind die Zecken im Frühling, sie treten jedoch auch im Sommer und im Herbst auf. Beim Zeckenstich können Bakterien oder Viren übertragen werden. Ernsthafte gesundheitliche Schäden bei Mensch oder Tier sind möglich.
Während des Stichvorganges werden von der Zecke lokal betäubende Substanzen abgesondert. Daher bleibt der Zeckenstich meist unbemerkt. Die Blutmahlzeit dient zur Ernährung und für die weitere Entwicklung der Zecke in die verschiedenen Lebenszyklen.
Larve: Das Weibchen legt hunderte von Eiern direkt am Boden ab. Daraus schlüpfen kleine Larven, die in Bodennähe leben und für eine vollständige Blutmahlzeit 2 bis 5 Tage benötigen. Nagetiere und Vögel sind Ihre bevorzugten Wirte. Nach der Blutmahlzeit lassen sich die Larven fallen und häuten sich anschliessend.
Nymphen: Die Lebensweise der Nymphen ist derjenigen der Larven sehr ähnlich, denn sie bevorzugen die gleichen Wirte. Die Blutmahlzeit dauert aber etwa 6 Tage. Anschliessend lassen sich die Nymphen zu Boden fallen, wo sie sich zu Männchen oder Weibchen entwickeln.
Ausgewachsene Zecke: Das Weibchen saugt sich in 7 bis 11 Tagen einmal mit Blut voll. Anschliessend lässt sich das Weibchen auf den Boden fallen und legt hunderte von Eiern. Danach stirbt das Weibchen. Das Männchen hingegen nimmt mehrere kleinere Blutmahlzeiten zu sich und kann sich mehrmals paaren.
Begegnung mit dem Wirt
Zecken, Larven und Nymphen warten im Unterholz und auf dem Boden (Wiesen) auf einer Höhe von 0 bis 80 cm auf Menschen und Tiere. Die Zecken klammern sich beim Kontakt mit einem potentiellen Wirt sofort mit hakenbestückten Beinen fest. Sie suchen dann eine geeignete Hautstelle, in die sie stechen können. Dabei können Viren und Bakterien übertragen werden, die oft Erkrankungen auslösen. In der Schweiz sind vor allem die Frühsommer-Menigoencephalitis und die Lyme-Borreliose von Bedeutung.
Zecken entfernen:
- Es empfiehlt sich, die Zecke so schnell wie möglich mit einer Pinzette hautnah zu fassen und senkrecht herauszuziehen.
- Die Stichstelle sofort desinfizieren.
- Bei plötzlicher Hautrötung, anhaltendem Juckreiz oder grippenartigen Symptomen konsultieren Sie unverzüglich den Arzt.
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22:08
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Labels: Gesundheit, Tipps
Sonntag, 16. März 2008
Ernährungstest Online
Ernähren Sie sich gesundheitsbewusst oder nach Lust und Laune?
Nehmen Sie Ihre Essgewohnheiten etwas genauer unter die Lupe! Der Online-Test der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE hilft Ihnen, Ihr Essverhalten einzuordnen. Wenn Sie den Fragekatalog beantworten, wird Ihnen schnell klar, in welchen Bereichen Ihr Ernährungsverhalten kritisch und demzufolge eine Änderung besonders wünschenswert ist.
Zitat SGE:Vielleicht denken Sie jetzt: «Das weiss ich doch schon lange!» Lassen Sie sich überraschen, eventuell ist das, was Sie bei sich stets als eine «grosse Schwäche» in Ihrer Ernährung ansahen, gar nicht so problematisch! Umgekehrt gibt es vielleicht auch bei Ihnen (wie bei den meisten Leuten) «blinde Flecken», also eingefahrene Essgewohnheiten und «Mödeli», welche Sie gar nicht richtig beachtet haben. Das würde dann heissen, dass Sie mit Umstellungen gar nicht dort anfangen müssten, wo Sie stets glaubten.
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09:30
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Sonntag, 2. März 2008
Genügend Trinken ist gute Medizin
Jeden Tag sollten wir mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu uns nehmen. So lautet die Empfehlung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). Tatsächlich erreicht nur knapp ein Drittel der Schweizer die empfohlene Trinkmenge.
Gute Noten und ein besseres Gedächtnis dank einer guten Flüssigkeitsversorgung
Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme führt zu verringerter Konzentration und Reaktion und zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen.
Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Trinken und der Schulleistung gibt: Eine unzureichende Getränkeaufnahme wirkt sich negativ auf die Noten aus.
Im Alter lässt das Durst-empfinden nach, so dass ein Flüssigkeitsdefizit dann oft nicht mehr wahrgenommen wird. Vielen älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen könnte mit einer erhöhten Flüssigkeitsaufnahme geholfen werden.
Zu wenig trinken: schlecht für Nieren, Magen und Darm.
Doch Flüssigkeitsmangel führt nicht nur zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, sondern kann auch eine Reihe von Krankheiten mitverursachen, wie zum Beispiel Nieren- und Blasenleiden, Verstopfungen und Magenbeschwerden.
Die bei Frauen zehn mal so häufig wie bei Männern auftretenden Harnwegsentzündungen erklären sich, neben anatomischen Unterschieden, insbesondere dadurch, dass Frauen deutlich weniger trinken als Männer. Die ableitenden Harnwege werden nicht ausreichend gespült, Bakterien nicht auf natürliche Weise ausgeschieden. Das Trinkverhalten ist auch dafür verantwortlich, dass Frauen weit häufiger mit Verstopfung zu tun haben als Männer.
Durch regelmässiges Trinken können auch Magenerkrankungen gelindert werden. Die Magentätigkeit wird erheblich beschleunigt bei der Aufnahme von Getränken zu den Mahlzeiten, was zu einer Verringerung der Ausscheidung von Magensäure führen kann.
7 Tipps für den täglichen Getränke-Konsum:
Es gilt Wege zu finden, um die tägliche Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen.
1. Trinken Sie gleichmässig über den Tag verteilt mindestens 1,5 bis 2 Liter; bei hohen und niedrigen Temperaturen sowie bei körperlichen Anstrengungen entsprechend mehr.
2. Machen Sie die Getränke zu einem festen Bestandteil jeder Mahlzeit.
3. Bringen Sie Abwechslung in die tägliche Auswahl an Getränken, indem Sie zum Beispiel das reichhaltige Sortiment an Kräuter- und Früchtetees nutzen, experimentieren mit Grüntee-Sorten oder mit Kanne-Brottrunk, den Sie mit Apfelsaft mischen.
4. Trinken Sie am Morgen auf nüchternen Magen ein grosses Glas möglichst warmes Wasser. Das bringt u.a. die Verdauung in Schwung.
5. Stellen Sie beim Lavabo ein grosses Glas hin und gewöhnen Sie es sich an, nach jedem Händewaschen gleich ein Glas Wasser zu trinken.
6. Füllen Sie am Morgen einen Thermoskrug mit einem Kräutertee, der Ihnen schmeckt und gut tut. Bis am Abend muss der Krug leer sein. Wechseln Sie mit der Kräutermischung ab.
7. Auch die Literflasche Mineralwasser ist ein Flüssigkeit-Kontrollmass.
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20:26
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Mittwoch, 20. Februar 2008
Kaffee und Wasser
Es wird immer wieder empfohlen, zu einer Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken. Warum?
Kaffee ist ein Genussmittel, welches vor allem wegen seiner anregenden Wirkung genossen wird. Das Stimulans dabei ist das Koffein. Das Koffein regt die Nierentätigkeit an und wirkt so harntreibend. Diese Wirkung beginnt bald nach dem Genuss des Kaffees und hält für ca. 2-3 Stunden an. In dieser Zeit wird doppelt so viel Wasser gelöst wie Kaffee getrunken wurde. Wegen diese harntreibenden Wirkung des Koffeins macht es also durchaus Sinn, zum Kaffee ein Glas Wasser zu trinken.
Das Koffein regt auch die Darmtätigkeit an. So geht dem Körper auch auf diesem Weg Wasser verloren. Da Kaffee also ein Flüssigkeitsdefizit im Körper bewirkt, darf es nicht zu den 1,5 - 2 Litern Flüssigkeit pro Tag gezählt werden, die gemäss den Empfehlungen getrunken werden sollten.
Übrigens: Schwarz-, Grün- und Matetee sowie Colagetränke sind ebenfalls koffeinhaltig!
Und noch etwas: Der französische Dichter und Philosoph Voltaire soll täglich 50 Tassen Kaffee getrunken haben. Als ein Freund ihm vorhielt, er würde sich damit langsam, aber sicher vergiften, sagte er nur: „Ja, du hast Recht. Ich trinke ihn aber erst seit 65 Jahren.“
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22:52
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Labels: Gesundheit, Kaffee
Freitag, 1. Februar 2008
Internetportal für Naturheilkunde
Das Internetportal www.phytodoc.de bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern und Patienten produktunabhängige und wissenschaftlich gesicherte Informationen rund um Krankheiten, Heilpflanzen und Naturheilverfahren. Das Team aus naturheilkundlich tätigen Ärzten und Wissenschaftlern aus den Bereichen Pharmazie, Biologie und Ernährung informiert ausführlich über die Wirksamkeit verschiedener Heilpflanzen. Der zweite Themenschwerpunkt «Anwendungsgebiete» beschreibt die häufigsten Krankheiten und die jeweils wirksamen Naturheilverfahren. Auch konventionelle Therapien der Schulmedizin kommen nicht zu kurz.
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14:07
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Labels: Gesundheit, Links, Naturheilkunde, Phytotherapie
Freitag, 21. Dezember 2007
Rauchen erhöht das Risiko, an Diabetes zu erkranken
Wie eine Studie der Universitäten Lausanne und Calgary zeigt, sind Raucher anfälliger auf die Zuckerkrankheit.
Bei Personen die bereits über zehn Jahre rauchen, ist das Risiko an Diabetes 2 (Altersdiabetes) zu erkranken, um 46 Prozent grösser als bei Nichtrauchern, schreibt die Universität Lausanne in einem Communiqué.
Die Studie wurde in der renommierten Zeitschrift «Journal of American Medical Association» veröffentlicht.
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22:36
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Labels: Gesundheit