Dienstag, 8. Juli 2008

Das Abend-Make-up für den Ausgang

Abends darf das Make-up ruhig etwas intensiver ausfallen. Das künstliche Licht zu dieser Tageszeit bewirkt, dass die Haut blass, fahl und ohne Leuchtkraft erscheint. Kompensieren Sie mit etwas kräftigeren, leuchtenden Farben.

Eine gründliche Reinigung und Hautpflege sorgen für eine gute Haftung und eine lange Haltbarkeit des Make-ups.

Überlegen Sie sich zuerst, was Sie betonen möchten: Mund oder Augen? Werden die Augen in den Mittelpunkt gestellt, sollte der Mund zurückhaltender geschminkt werden.

Verwenden Sie die gleiche Grundierung, die Sie auch für den Alltag benutzen. Wichtig: Die Übergänge bei Hals, Dekolleté und Ohren müssen gut verwischt werden. Alles Andere sieht angemalt aus. Verwenden Sie eine Puderquaste. Sie erreichen damit eine stärkere Fixierung des Puders.

Das Rouge darf etwas leuchtender ausfallen. Rouge mit Schimmerpartikeln zaubert einen Hauch von Glamour auf die Wangen.

Ein wenig Schimmer auf die Augen oder Lippen gibt dem Abend-Make-up eine besondere Note.

Tuschen Sie die Wimpern zweimal. Für einen extravaganten Gala-Abend können künstliche Wimpern toll aussehen.

Tipps von Christian Hug, Kosmetiker und Visagist bei Bodyteam.

Lust auf mehr? Hier klicken

Freitag, 4. Juli 2008

Schlaflied für ch´tis

Leiden Sie unter Schlafstörungen, besser gesagt unter Einschlafstörungen? Ja? Ich bin daran, nützliche Tipps für einen erholsamen Schlaf zusammen zu stellen.

Bis ich soweit bin, sehen Sie sich das Video «Dors min p´tit quinquin» an. Wer weiss, vielleicht hilft es…



«Ch´tio Quinquin» ist eine traditionelle Kinderlied aus Frankreichs Norden, woher ich stamme (nicht die Normandie, sondern der Norden, zwischen Paris und Belgien). Der Dialekt heisst ch´timi und die Leute sind die ch´tis.

Eine wunderbare Komödie, «Bienvenue chez les ch´tis», räumt mit die Vorurteile über Nordfrankreich auf (Nein, Nordfrankreich ist nicht die Normandie…). Sehr zu empfehlen.


Gut, heute bin ich ein wenig persönlich gewesen. Dass nächste mal geht es wieder um die Sache :-)

Samstag, 28. Juni 2008

Was ist Rheuma?

Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet «fliessender Schmerz».
Heute verstehen wir darunter alle Krankheiten im Bereich des Bewegungsapparates (z.B. Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur oder Sehnen), die nicht durch eine Verletzung oder einen Tumor hervorgerufen werden.

«Rheuma» ist damit keine Diagnose im engeren Sinne, auch keine einheitliche Krankheit. Vielmehr fallen unter den Oberbegriff «Rheuma» etwa 400 einzelne Erkrankungen, die sich zum Teil ähneln, die aber zum Teil auch völlig unterschiedlich sind.

Rheumatische Erkrankungen beschränken sich zudem nicht allein auf den Bewegungsapparat. Da Rheuma eine Erkrankung von Bindegewebsstrukturen ist und Bindegewebe praktisch überall im Körper vorhanden ist, können fast alle Organe im Körper bei einer rheumatischen Erkrankung beteiligt sein. So gibt es: rheumatische Augenentzündungen, rheumatische Herzbeutel-, Herzklappen- oder Herzmuskelentzündungen, rheumatische Entzündungen der Nieren, des Darms, der Nerven, des Gehirns usw.

Rheuma ist nicht eine Krankheit von alten Leuten. Rheumatische Erkrankungen gibt es auch bei Kindern. Sehr schwere rheumatische Erkrankungen mit lebensgefährlichen Organbeteiligungen können sogar bereits bei Kleinkinder auftreten.

Die Rheumaliga bietet Kurse und Beratungen für Betroffene.
Mehr Informationen zu den wichtigsten Krankheitsbildern und Therapien bekommen Sie hier.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Virtuelle Massage gegen Phantomschmerzen

Claudia Nora von Baden-Baden macht mir in Ihrem Blog auf ein Artikel von wissenschaft.de aufmerksam.

Demnach haben amerikanische Wissenschaftler eine einfache Behandlungsmethode gegen Phantomschmerzen in amputierten Gliedmassen entdeckt: Beobachtet ein Betroffener, wie das bei ihm entfernte Körperteil bei einer gesunden Person massiert wird, gaukeln spezielle Neuronen im Gehirn dem Amputierten die Massage seiner eigenen Extremität vor. Diese virtuelle Massage lindere Schmerzen genauso gut wie eine echte.

Dies funktioniere weil die Beobachtung der Berührung im Gehirn der Geschädigten die gleichen Antworten hervorrufe wie bei dem Massierten selbst: Berührungen regen den Blutfluss an und aktivieren sensorische Nervenfasern, die den Schmerzimpuls im Gehirn unterbrechen.


«Was Phantomschmerzen lindert»

Sonntag, 15. Juni 2008

Thrombose-Tod am PC

Schon von der «E-Thrombose» gehört? Der Begriff ist 2003 geprägt worden, nachdem ein junger Neuseeländer im Büro an einem Blutgerinnsel beinahe gestorben war. Der 32-Jährige war 18 Stunden vor dem Computer gesessen - ohne Unterbruch.(Na ja, so einer können die besten Ratschläge wohl nicht helfen…)

Es hatte sich ein Blutgerinnsel gebildet, der einige Tage später eine Lungenembolie verursacht hatte. Es war den ersten Fall, bei dem ein Zusammenhang zwischen fehlenden Bewegung durch Arbeit vor dem PC und einer Lungenembolie dokumentiert wurde.

Über die Häufigkeit von «E-Thrombose» gibt es keine genauen Erkenntnisse. Experten vermuten jedoch, dass Embolien in Folge der stundenlangen statischen Büroarbeit häufiger vorkommen als solche, die durch lange Flugreisen (Economy-Class-Syndrom) verursacht werden.

Die vorbeugemassnahmen sind denkbar einfach:
- Regelmässig aufstehen und einige Schritt machen
- Während dem Sitzen Beinübungen machen
- Genügend Pausen einlegen
- Öfters Wasser trinken

Wer glaubt, er hätte für solche Spielereien keine Zeit, liegt falsch. Durch diese einfache Massnahmen kann die Arbeitsleistung hoch gehalten werden und die Qualität der Arbeit wird besser.

Samstag, 14. Juni 2008

Bürojobs können krank machen

Bürojobs können krank machen: Schmerzhafte Verspannungen, der Mausarm, Kopfweh oder gereizte Augen sind weit verbreitet.

Gift für Wirbelsäule und Muskulatur ist etwa, zu lange ohne Pause am Bildschirm zu kleben. Wer auch noch seine Freizeit überwiegend sitzend und wiederum am Computer verbringt, läuft Gefahr, sich gravierende Beschwerden zuzuziehen, die im schlimmsten Fall chronisch werden können.

Vera Sommer gibt in der Beobachter 12/08 interessante Tipps zum Wohl von Rücken, Augen und Nacken am Arbeitsplatz.

Verwandte Artikel:
Arbeiten mit dem Computerpferd

Montag, 9. Juni 2008

Pollenflugkalender für Allergiker


Noch ein kleiner Hilfsmittel für Allergiker: Der Pollenkalender stellt in tabellarischer Form die übliche Blütezeit der wichtigsten einheimischen Pflanzen dar. Er soll eine Planung der Vorbeugungsmassnahmen erleichtern.

Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrössern.

Der Pollenkalender als PDF zum ausdrucken finden Sie hier.

Dienstag, 3. Juni 2008

Pollenprognosen über SMS und Telefon

Soeben habe ich einen interessanten Dienst für alle Heuschnupfen geplagte gefunden. Polleninformationen für Allergikerinnen und Allergiker können unterwegs empfangen werden. Das ist jederzeit, von jedem beliebigen Ort in der Schweiz und über alle Telekomprovider möglich.

Pollenprognosen via SMS

Die Pollenprognosen der Meteo Schweiz via SMS erscheinen ab Beginn der Pollensaison im Januar/Februar bis 15. September täglich um 9:00 Uhr. Sie enthalten für die jeweils ausgewählte Postleitzahl die zu erwartende Pollenbelastung für den aktuellen und den kommenden Tag.

Die gewünschte Pollenprognose ist abrufbar über die Postleitzahl.
Das geht so: Senden Sie das Kennwort «POL (Leerschlag) PLZ» an 162 (40 Rappen pro SMS). Ersetzen Sie dabei PLZ durch die Postleitzahl Ihres Standortes.

Die SMS-Pollenprognosen können auch im Abonnement bezogen werden. Auch das ist sehr einfach:

Abo starten: START (Leerschlag) POL (Leerschlag) PLZ an 162 senden
Abo beenden: STOP (Leerschlag) POL (Leerschlag) PLZ an 162 senden

Pollenprognosen über Telefon

Unter der Nummer 0900 162 115 (Fr. 1.20/Min.) bekommen Sie einen ausführlichen Pollenbericht ab Tonband

Der Dienst ist jeweils von Januar bis Ende September aktiv. In der «Hauptsaison» wird der Bericht täglich von Montag bis Freitag um 9.00 Uhr aktualisiert Von Januar bis Mitte März und von Mitte Juli bis Ende September wöchentlich am Mittwoch um 9.00 Uhr.

Sonntag, 1. Juni 2008

Heuschnupfen: Jeder fünfte ist betroffen

«Heuschnupfen» ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine allergische Erkrankung der Nase. Die Veranlagung dazu kann vererbt werden. Heuschnupfen wird nicht etwa durch Heu verursacht, sondern durch Pollen (Blütenstaub), die von Pflanzen in unglaublichen Mengen produziert werden. Die medizinische Bezeichnung lautet entsprechend Pollinose (Pollenerkrankung) oder Rhinitis allergica (allergische Nasenentzündung).

Der Heuschnupfen hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verbreitet. In der Schweiz reagieren rund 1,4 Millionen Menschen allergisch auf Pollen. Das entspricht etwa 19% der Bevölkerung. Die Tendenz ist weiterhin steigend.

Tipps für den Alltag

Die wichtigste Regel lautet: Vermeiden Sie den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen.

- Wechseln Sie öfters die Bettwäsche.

- Duschen Sie vor dem Schlafengehen, waschen Sie sich die Haare täglich.

- Wechseln Sie die Kleider jeden Tag. Die getragenen Kleider sollten Sie nicht im Schlafzimmer aufbewahren!

- Lassen Sie die Fenster mit einem Pollengitter versehen.

- Lüften Sie die Wohnung nur kurzzeitig, am besten Abends, wenn der Pollenflug geringer ist.

- Lassen Sie die Wäsche nicht im Freien trocknen.

- Fahren Sie Auto mit geschlossenen Fenstern. Schalten Sie die Lüftung aus. Falls die Klimaanlage noch nicht über einen Pollenfilter verfügt, lassen Sie sie nachrüsten.

- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille.

- Bei starkem Pollenflug schränken Sie Ihre sportlichen Aktivitäten im Freien ein.

- Verbringen Sie Ihre Ferien möglichst im Gebirge oder am Meer.

- Essen Sie heimischen Bienenhonig. Er soll die Toleranz gegenüber den Pollen wesentlich erhöhen.

- Achten Sie auf die Pollenvorhersage (Tageszeitung, Radio, Internet). Besorgen Sie sich einen Pollenflugkalender aus der Apotheke.


Ausführliche Informationen über die aktuelle Pollenbelastung in der Schweiz beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie.

Samstag, 31. Mai 2008

Cellulite: typisch weiblich

Mehr als 80% aller Frauen – unabhängig vom Alter – neigen zu Cellulite. Jede dritte Frau leidet stark darunter. Bei den unschönen Dellen an Oberschenkel, Po, Bauch und Oberarmen – sie können im fortgeschrittenen Stadium auch schmerzhaft sein – handelt es sich um eine lokale mehr oder weniger starke Veränderung des Bindegewebes und des Unterhautfettgewebes.

Cellullite ist ein typisch weibliches Problem. Zurückzuführen ist sie auf den niedrigen Androgenspiegel und den Bau der weiblichen Unterhaut: Diese besteht vor allem aus Fettzellen. Die Fettzellen schwimmen nicht einfach einzeln herum, sondern bilden Gruppen, deren Formen sich mit kleinen Säcken vergleichen lassen. Dünne Fasern im Bindegewebe trennen die Säcke. Drückt man die Haut einer Frau zwischen zwei Fingern zusammen, zeichnet sich diese Bauweise des Unterhautfettgewebes durch die Haut ab.

Das Unterhautfettgewebe von Männern hingegen ist anders angelegt. Die dünnen Fasern liegen nicht parallel, sondern sind vernetzt. Kreuz und quer verlaufenden Seilen gleich stabilisieren die Fasern das Fettgewebe. Dank diesem Gerüst wellt sich die Haut selbst bei übergewichtigen Männern kaum.

Entstehung der Cellulite
Bei Frauen mit Cellulite sind die Fettlappen vergrössert. Sie drücken auf die umliegenden Blut- und Lymphgefässe. Blut- und Lymphkreislauf sind gestört, deshalb bleiben die Stoffwechselschlacken liegen. Dies verschlechtert oder verunmöglicht die Zellernährung. Die dünnen Fasern, welche die Fettlappen trennen, werden härter und ziehen sich zusammen. Dadurch treten die Fettlappen durch die Haut vor: Die typische Orangenhaut ist sichtbar.

Die Stadien der Cellulite

Stadium 1
Die Cellulite ist nur erkennbar, wenn die Haut zusammengeschoben wird mit gespreiztem Daumen und Zeigefinger beider Hände («Kneiftest»).

Stadium 2
Sobald das sog. «Matrazenphänomen» im Stehen sichtbar wird. Im Liegen zeigt die Haut keine Veränderung, sie ist glatt.

Stadium 3
Im Liegen und im Stehen sind die Strukturen im Gewebe ohne «Kneiftest» sichtbar.

Dienstag, 20. Mai 2008

Fussmassage

Unsere Füsse tragen uns lebenslang herum. Wir muten ihnen viel zu und widmen ihrer Gesundheit viel zu wenig Zeit. Die Füsse sind von Kindheit an in Schuhen eingeschnürt, mit wenig Luft und Bewegungsfreiheit. Dadurch haben wir die Füsse und ihre Fähigkeit als «Sinnesorgan» fast vergessen, wir leben ohne «Fussbewusstsein».

Wollen Sie sich mit Ihren Füssen wieder anfreunden ? Ja? Dann massieren Sie sie!

Füsse massieren

Massieren Sie einmal am Tag Ihre Füsse. Wenn Sie es am Morgen tun, so bereiten Sie Ihre Füsse auf einen beschwingten, lockeren Tag vor. Wenn Sie es am Abend tun, so werden Sie Spannungen, die sich im Laufe des Tages aufgebaut haben, aus Ihren Füssen verbannen. Dies sorgt für tiefen und erholsamen Schlaf.

Für die Massage können Sie einen Fussbalsam verwenden oder den Fuss während eines warmen Fuss- oder Vollbads massieren. Dabei geht es nicht primär um das Stimulieren von Reflexzonen, sondern um die Beweglichkeit in den Füssen. Mehr Elastizität in den Füssen bedeutet mehr Beweglichkeit im ganzen Körper und insbesondere eine tiefere Atmung.

Beachten Sie beim Massieren die folgenden Tipps.

1. Atmen Sie während der Massage ruhig und entspannt.

2. Lassen Sie die Schultern ganz locker, strengen Sie sich nicht zu sehr an.

3. Ziehen Sie die Zehen kreisend in die Länge. Es ist fast so, als wären die Zehen aus Kaugummi, den man etwas in die Länge ziehen kann.

4. Stellen Sie sich vor, die Zehen beginnen weiter hinten im Fuss, weiter, als man das von aussen her sehen kann. Die Zehengrundgelenke befinden sich nämlich weiter hinten als die Hauteinbuchtungen zwischen den Zehen. Wenn wir die Zehen beugen, können wir die Ausbuchtungen der Gelenkköpfe oben am Fuss gut erkennen. .

5. Beugen und strecken Sie die Zehen mit dem Gefühl, dass nicht nur die vordersten Zehengelenke, sondern auch die hintersten daran beteiligt sind.

6. Versuchen Sie, die Muskeln zwischen den Fussknochen zu lösen. Stellen Sie sich vor, dass diese Muskeln luftig und weich werden. Halten Sie den Fuss mit beiden Händen und versuchen Sie, die langen Knochen des Mittelfusses so gegeneinander zu bewegen, als würden Sie ein Stück Brot teilen wollen.

7. Kneten Sie die Fersen und reiben Sie mit den Fingern kreisförmig um beide Knöchel herum. Für das Beugen und Strecken des Fusses ist die Beweglichkeit des Knöchels enorm wichtig.

8. Die Fusssohle hat sehr viele Bänder und Muskelschichten. Diese werden durch unsere harten Böden stark strapaziert. Reiben Sie die Fusssohle, so dass diese weich und geschmeidig wird.

9. Bevor Sie den anderen Fuss behandeln, sollten Sie aufstehen {ausser Sie sitzen in der Badewanne, da können Sie sich ausstrecken) und die beiden Füsse vergleichen. Wie fühlt sich der massierte Fuss im Vergleich zum nicht behandelten an? Versuchen Sie, innerlich den Unterschied zwischen dem rechten und linken Fuss zu beschreiben. Fühlt sich sogar die ganze Körperhälfte auf der Seite des massierten Fusses anders an? Wie fühlen sich die Hüfte, der Rücken und die Schultern an?

Samstag, 17. Mai 2008

Bauchmassage für Babys als E-Book

E-Books sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich Drucksachen und Internet optimal ergänzen können.
Mit dem kostenlosen Webservice issuu.com kann jeder in wenigen Schritten sein eigenes E-Book erstellen.

Das Skript «Sanfte Bauchmassage für Babys» ist jetzt als E-Book erhältlich (kostenlos selbstverständlich)

Das 20-seitige Skript können Sie auch als PDF Dokument kostenlos downloaden und ausdrucken.

Verwandte Artikel:
Sanfte Bauchmassage für Babys

Montag, 12. Mai 2008

Checkliste für die Auswahl einer Sonnenbrille

Eine gute Sonnenbrille ist viel mehr als nur modisches Accessoire. Sie muss gegen schädliche UV-Strahlen und Blendung schützen. Darüber hinaus soll sie eine gute visuelle Wahrnehmung ermöglichen.

Beim Kauf einer Sonnenbrille sollten Sie auf diese Punkte achten:

1. Der UV-Schutz

Die Filterung der UV-Strahlung findet im Brillenglas statt und ist unabhängig vom Tönungsgrad. Also: Kaufen Sie nur Sonnenbrillen, deren Gläser aus hochwertigem Material und mit eingebautem UV-Filter gefertigt sind.

Eine Brille mit UV-Schutzfaktor „UV 400“ ist für den Gebrauch im normalen Alltag in der Regel ausreichend, am Meer oder im Gebirge aber nicht unbedingt. Lassen Sie sich beraten! (Die Bezeichnung „UV 400“ gibt die Wellenlänge an, unterhalb derer das ultraviolette Licht durch das Glas abgeblockt wird.)

2. Die Wahl der richtigen Tönung
Die Tönung der Brillengläser bestimmt, wie viel sichtbares Licht zum Auge durchgelassen wird.

Es gibt bei Sonnenbrillen fünf Tönungsstufen: von 0 (kaum getönt, 80 – 100% Lichtdurchlässigkeit) bis 4 (sehr dunkel, 3 – 8% Lichtdurchlässigkeit).

In Mitteleuropa sind Sonnenbrillen der Kategorie 2 (18 – 43% Lichtdurchlässigkeit) ausreichend. Am Strand oder im Gebirge sind Gläser der Kategorie 3 (8 – 18% ) die richtige Wahl.

3. Die Farbe der Gläser

Braune und graue Gläser verfälschen die Farbwahrnehmung am wenigsten. Bei allen anderen Glastönungen braucht das Auge eine gewisse Zeit, um die Farbe wieder neutralisieren zu können. Die Farbe hat keine Auswirkungen auf den UV-Schutz.

4. Die Qualität von Sonnenschutzgläsern
- Hochwertige Gläser weisen keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse auf.
- Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas nicht nachgeben.
- Ein durch ein Sonnenschutzglas fixierter Gegenstand sollte sich beim Hin- und Herdrehen der Brille nicht verziehen oder verzerren.

5. Die Grösse der Gläser
Um die Augen vor Strahlung sicher zu schützen, müssen die Gläser gross genug sein. Nur Sonnenbrillen mit grossen Gläsern gewährleisten, dass keine Licht- und UV-Strahlung seitlich oder von oben eindringt.

6. Die Fassung
Jeder Kopf ist anders. Deshalb muss die Fassung der Kopfform individuell angepasst werden. Die Brille muss sicher und ohne zu verrutschen auf dem Kopf sitzen und darf keine Druckstellen verursachen.

7. Das CE-Zeichen
In allen Staaten der EU und in der Schweiz dürfen Sonnenbrillen nur noch vertrieben werden, wenn sie das CE-Kennzeichen tragen. Das CE-Kennzeichen garantiert ein Minimum an Qualitätsstandard, auch im Bezug auf den UV-Schutz.

Samstag, 10. Mai 2008

Säure / Basen Gleichgewicht

Die Übersäuerung ist bei unseren Ess- und Lebensgewohnheiten sowie auch bei den herrschenden Umweltbedingungen eine der häufigsten Ursachen für Störungen unseres Stoffwechsel-Gleichgewichtes. Die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes ist eine grundlegend wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Cellulitebehandlung.

Ursachen der Übersäuerung
Werden mehr Säuren zugeführt als ausgeschieden, kommt es zur Übersäuerung.
Wir können Säuren über die Atemluft (in Form von CO2), über die Nieren, Stuhl oder Schweiss loswerden.

Die wichtigsten äusseren Faktoren von Übersäuerung:
- Essen von zuviel säurebildenden (Eiweiss), bzw. von zuwenig basenbildenden Lebensmitteln (Gemüse!)
- Umweltemissionen
- Mineralstoff- und Spurenelementmängel in den Böden (und dementsprechend geringere Mikronährstoff-Anteile in unseren Lebensmitteln). Der saure Regen verdrängt die lebensnotwendigen basenbildenden Mineralstoffe aus der Humusschicht in tiefere Schichten.
- Mineralstoffverluste bei der Nahrungszubereitung (Waschen, Kochen)
- Zu geringe Flüssigkeitszufuhr
- Alkoholkonsum
- Rauchen
- Bewegungsarmut (verminderte Säureausscheidung)
- Stress
- Alle Einflüsse, die zu einem Mineralstoff- und Spurenelementmangel (insbesondere Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn) führen
- Langzeiteinnahmen von gewissen Medikamenten (z.B. Salicylate in Schmerz- und - Grippemitteln)

Die wichtigsten inneren, stoffwechselbedingten Faktoren
- Darmmilieu-Veränderungen, z.B. durch falsche Essgewohnheiten
- Verdauungsstörungen und daraus entstehende Darmgärungen
- Mineralstoff-Mängel (Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn)
- Chronische Nieren- Funktionsstörungen
- Diabetes mellitus
- Fieber
- Allgemeiner und lokaler Sauerstoff-Mangel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Durchblutungsstörungen

Was sind Säuren?
Säuren sind chemische Verbindungen, die ein positiv geladenes Wasserstoff-Ion (H+) enthalten. Schwefel, Phosphor, Chlor, Fluor, Jod und Silizium sind Elemente, die im Körper als Säurebildner gelten.

Was sind Basen?
Basen sind chemische Verbindungen, die eine negativ geladene sog. Hydroxylgruppe (OH-) enthalten. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Mangan sind Elemente, die im Körper Basen bilden können.

Der pH-Wert
Der pH-Wert dient dazu, um festzustellen, ob in einer Flüssigkeit mehr Säuren oder Basen anwesend sind. Er ist das Mass für die Konzentration von freien Wasserstoff-Ionen. Der Messbereich des pH-Wertes liegt zwischen 0 (stark sauer) bis 14 (stark basisch). Bei pH 7 bezeichnet man den pH-Wert als neutral. Säuren und Basen befinden sich im Gleichgewicht.

Verwandte Artikel:
Wiederherstellung einer ausgeglichenen Säure-Basen-Bilanz

Dienstag, 6. Mai 2008

Sanfte Bauchmassage für Babys

Das Bedürfnis frischgebackener Eltern, Ihr Baby zu streicheln, zu liebkosen und in den Armen zu wiegen, ist die natürlichste Sache der Welt. Die Massage ist nur eine Erweiterung dieses natürlichen Verhaltens. Sie ist nicht nur eine angenehme, verbindende Erfahrung für Eltern und Kind, sondern bestärkt das Baby auch in seiner Reaktion. Beruhigendes Streicheln vermindert seine Ängste und sein Schreien. Forschungen haben bestätigt, dass das Immunsystem gestärkt, Stress und Koliken gelindert und der Schlaf gefördert wird.

Ich will Ihnen helfen, die ersten Erfahrungen mit Babymassage zu machen. Ich habe mich vor allem auf die Bauchmassage konzentriert. Diese Massage hilft oft bei Koliken. Das Stimulieren des Blutkreislaufs und der Darmbewegung lindert Blähungen und Verstopfungen.

Sie brauchen dabei keine Hemmungen, keine Angst zu haben: Die Technik ist sehr einfach. Ich zeige Ihnen worauf es ankommt.

Das 20-seitige Skript können Sie kostenlos downloaden und ausdrucken.

Sonntag, 27. April 2008

Der Medizinische Masseur auf dem Weg zur höheren Berufsbildung und seine Bedeutung im Gesundheitswesen.

Historie

Bereits Vor 4700 Jahren beschrieb ein Chinese (Huàng Di) die ersten Massagehandgriffe. Über den griechischen Arzt Hippokrates (460-375 v. Chr.) wurde die Massage auch in Europa bekannt.

Der römische Arzt Galenos (129-201) erforschte und beschrieb in zahlreichen Aufzeichnungen seine Erkenntnisse über die von ihm entwickelten Massageformen. Dieser Einfluss reichte weit bis ins Mittelalter, doch bald verlor die Geselschaft das Interesse an der Massage und deren präventiver und rehabilitativer Wirkung.

Erst der Alchemist und Arzt Paracelsus (16. Jh.) machte die Massage wieder zum Thema der Medizin. Der französische Arzt Ambroise Pare (1510-1590) verwendete die Massage in der postoperativen Rehabilitation und etablierte somit die Massage erstmals in der modernen Medizin .

Der Schwede Pehr Hendrik Ling (1776-1839) lehrte am «Gymnastischen Zentralinstitut» Stockholm - Massage und Gymnastik. Die klassische Massage mit den später daraus resultierenden zahlreichen Sonderformen bahnte sich nun in Europa unaufhaltsam ihren Weg.

Entwicklung in der Schweiz


In der Schweiz entwickelte sich der Beruf des «Heilmasseurs» bereits um das Jahr 1917 am physikalischen Institut des damaligen Kantonsspitals Zürich und wurde von 1993 bis 1997 durch das SRK (Fachausschuss MM) in einer fast vierjährigen Planungsphase zu dem bis 31.12.2011 noch gültigen Berufsreglement des medizinischen Masseurs mit Fähigkeitsausweis (FA-SRK) entwickelt. Diese SRK-Qualifikation haben bis heute rund 2000 Berufsleute erfolgreich absolviert.

Das neue Berufsbildungsgesetz und die damit verbundenen Übergangsbestimmungen verlangten ab dem 1.1.2004 den Wechsel der bisherigen SRK Gesundheitsberufe zum BBT (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie). Damit verbunden war auch die Anerkennung des heutigen Titels «Med. Masseur FA» durch das BBT.

Das neue Berufsbildungssystem erforderte nun, eine völlige Neuorientierung und -entwicklung des bisherigen Med. Masseurs von der Sekundärstufe II nun neu auf die Tertiärstufe, die Ebene höhere Berufsbildung, zu etablieren. Die 2005 eigens hierfür gegründete Organisation der Arbeitswelt der Medizinischen Masseure (OdA-MM) ist nun beauftragt, diese Neureglementierung von Berufsprofil und Prüfungsordnung mit Wegleitung zur eidg. Berufsprüfung bzw. zur. eidg. höheren Fachprüfung durchzuführen.

Dabei haben die beauftragte Arbeitsgruppe (Prüfungsordnung) sowie die Projektgruppe Module (Ausbildungsinhalte) während fast eineinhalb Jahren wertvolle konstruktive Arbeit geleistet. Es konnten somit bereits in einer Vorvernehmlassungsphase (lief bis 15.2.08) die Entwürfe des Berufsprofils und der Prüfungsordnung sowohl der Berufsprüfung wie auch der höheren Fachprüfung den involvierten Institutionen und Organisationen zugestellt und auf dem Internet (www.oda-mm.ch) in drei Landessprachen (D, F, I) publiziert werden.

Die Eingabe der offiziellen Dossiers an das BBT wird voraussichtlich Mai/Juni 08 erfolgen und man rechnet bis August 08 mit einem entsprechenden positiven Bescheid seitens des BBT.

Berufsbild

Medizinische Masseurinnen und Masseure sind Fachpersonen im physikalisch-medizinischen Bereich sowie im Bereich der Gesundheitserhaltung und -förderung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung.

Zu ihren Kompetenzen zählen neben Fach- und Methodenkompetenz auch Selbst- und Sozialkompetenz.

Die Bedeutung des Berufes «Medizinischer Masseur» ist heute aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Hat man sich früher auf die Anwendung der klassischen Massage
und einiger Sonderformen beschränkt, so bedient sich der Beruf, dank der Berufsreglementierung durch das SRK von 1997 und der daraus resultierenden Evaluation, heute der komplexen physikalischen Therapie. Hierbei werden unter Berücksichtigung der erforderlichen Kompetenzen die Vernetzungen von verschiedenen Therapie- und Behandlungsformen umgesetzt.

Behandlung

Die meist vom Arzt verordnete Therapie ermöglicht der med. Masseurin und dem med. Masseur, funktionelle Probleme zu analysieren und zu definieren um somit aus dem breiten Repertoire der physikalischen Therapie ein Massnahmekonzept zu erstellen und hieraus die entsprechende Behandlungsform für den Patienten/Klienten auszuwählen. Dies können neben der klassischen Massage auch die manuelle Lymphdrainage, die Bindegewebs-, die Fussreflexzonenmassage, die Kolon-/Periostbehandlung oder auch die Hydro-/Balneotherapie wie auch die Elektrotherapie und weitere manuelle Therapieformen sein.

Wie die klassische Massage und die daraus resultierenden Sonderformen haben sich auch viele andere physikalische Therapieformen ständig weiterentwickelt und sind heute wissenschaftlich und medizinisch anerkannt.

Der Einsatz einer Massagebehandlung bedient sich eines grossen Einatzgebietes:

- Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates (Knochen, Gelenke, Muskulatur), posttraumatische Veränderungen.

- Des Weiteren können über die Reflexbögen auch Erkrankungen innerer Organe und der Haut festgestellt werden.

- Weitere spezielle Einsatzgebiete sind der Fachbereich der Neurologie, der Lymphologie sowie bei psychosomatischen Erkrankungen. Auch im Sport ist die Massage ein wichtiger Bestandteil in der Regeneration.

Dabei ist unbedingt zu beachten, dass fieberhafte Erkrankungen, akute Entzündungen, frische traumatische Verletzungen und Erkrankungen der Gefässe kontraindiziert sind.


Massnahmen der physikalischen Therapie wie z.B. Massagen, von adäquat ausgebildeten Fachpersonen, wirken auf den ganzen Organismus, beugen Verletzungen und Erkrankungen vor und fördern und aktivieren Selbstheilungskräfte.

Text: Wolfgang Eisenhöfer, Präsident der OdA-MM
Quelle: Schmerzen. Ein Ratgeber gegen Schmerzen. März 2008.
Eine Zeitung produziert von Media Planet Group

Dienstag, 22. April 2008

Ausbildung zum Visagisten

Christian Hug, Kosmetiker bei Bodyteam, hat am Samstag die Ausbildung zum Visagisten an der «make up artist school» erfolgreich abgeschlossen. Weil Frisur und Make-up sich gegenseitig beeinflussen, hat er die Ausbildung mit einem intensiven Hairstyling-Workshop abgerundet.

Christian bietet professionelles Make-up für die verschiedensten Anlässe, sowie Make-up Beratungen an.

Ein Beispiel für sein Können sehen Sie hier.

Photoshooting Christian Hug

Sonntag, 20. April 2008

Cellcosmet-Event bei Bodyteam

Die Präsentation der Kosmetik-Linie Cellcosmet vom 13. März 2008 war ein voller Erfolg.
Alle unsere Gäste waren begeistert. Die Photos haben wir hochgeladen. Klicken Sie auf das Bild unten:

Präsentation der Kosmetik-Linie Cellcosmet bei Bodyteam

Sonntag, 6. April 2008

Die Organlandkarte auf der Haut

Haut und innere Organe können sich gegenseitig beeinflussen. So führen beispielsweise Erkrankungen innerer Organe zu Schmerzen in bestimmten Hautgebieten. Typisch sind z.B. die Schmerzen des Herzinfarkt-Patienten im linken Oberarmbereich.

Warum ist das so? Die afferenten (zuführenden) Nervenbahnen aus den Hautgebieten und den inneren Organen, die von dem gleichen Segment des Rückenmarks versorgt werden, laufen zusammen in denselben Neuronen im Tractus spinothalamicus. Aus diesem Grund kann das Gehirn den Schmerz nicht genau lokalisieren.

Dieses Phänomen wird „übertragener Schmerz“ genannt. Die den inneren Organen zugeordneten Hautgebiete heissen Head-Zonen (Sir Henry Head, 1861-1940, englischer Neurologe). Bei Erkrankungen innerer Organe kann es zudem über vegetative Reflexbögen zu Hautrötungen kommen (viszero-kutaner-Reflex, Eingeweide-Haut-Reflex).

Die Verbindung zwischen inneren Organen und Haut kann nicht nur diagnostisch, sondern auch therapeutisch ausgenutzt werden. Bindegewebe-Massage und Segment-Massage sind zwei bekannte Beispiele.

Auch die Volksmedizin nutzt intuitiv diese Zusammenhänge. Ein altes Hausmittel bei Erkältungen sind z.B. warme Brustwickel. Sie wirken nicht nur durch die Inhalation der dabei entstehenden Dämpfe, sondern führen über vegetative Reflexbögen (kuti-visceraler-Reflex, Haut-Eingeweide-Reflex) auch zu einer verbesserten Durchblutung der Bronchien.

Samstag, 29. März 2008

Kennen Sie die Zecke?

Zecken kommen weltweit in mehr als 800 Arten vor. Ihr europäisches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural. In der Schweiz sind 20 Zeckenarten heimisch, die häufigste davon ist Ixodes ricinus, besser bekannt als «Holzbock».

Die Wirte dieser Zeckenart sind Wildtiere, Vieh aber auch Haustiere, wie z.B. Hund und Katze, sowie der Mensch. In der Schweiz kommt der Holzbock flächendeckend im Mittelland, im Alpenvorland und in den Gebirgen vor. Über 1000 Metern nimmt die Zeckenaktivität stark ab.

Als Lebensraum bevorzugen die Zecken Wälder, die Untergehölz mit Büschen, Gräsern und Stauden aufweisen. Waldlichtungen, Weg- und Waldränder sind ebenfalls beliebte Aufenthaltsorte. Durch Wild und Haustiere (Zeckenwirte) können die Zecken in Wiesen, in Hausgärten und sogar bis in Gartenanlagen der Städte verschleppt werden.

Besonders aktiv sind die Zecken im Frühling, sie treten jedoch auch im Sommer und im Herbst auf. Beim Zeckenstich können Bakterien oder Viren übertragen werden. Ernsthafte gesundheitliche Schäden bei Mensch oder Tier sind möglich.

Während des Stichvorganges werden von der Zecke lokal betäubende Substanzen abgesondert. Daher bleibt der Zeckenstich meist unbemerkt. Die Blutmahlzeit dient zur Ernährung und für die weitere Entwicklung der Zecke in die verschiedenen Lebenszyklen.

Larve: Das Weibchen legt hunderte von Eiern direkt am Boden ab. Daraus schlüpfen kleine Larven, die in Bodennähe leben und für eine vollständige Blutmahlzeit 2 bis 5 Tage benötigen. Nagetiere und Vögel sind Ihre bevorzugten Wirte. Nach der Blutmahlzeit lassen sich die Larven fallen und häuten sich anschliessend.

Nymphen: Die Lebensweise der Nymphen ist derjenigen der Larven sehr ähnlich, denn sie bevorzugen die gleichen Wirte. Die Blutmahlzeit dauert aber etwa 6 Tage. Anschliessend lassen sich die Nymphen zu Boden fallen, wo sie sich zu Männchen oder Weibchen entwickeln.

Ausgewachsene Zecke: Das Weibchen saugt sich in 7 bis 11 Tagen einmal mit Blut voll. Anschliessend lässt sich das Weibchen auf den Boden fallen und legt hunderte von Eiern. Danach stirbt das Weibchen. Das Männchen hingegen nimmt mehrere kleinere Blutmahlzeiten zu sich und kann sich mehrmals paaren.

Begegnung mit dem Wirt
Zecken, Larven und Nymphen warten im Unterholz und auf dem Boden (Wiesen) auf einer Höhe von 0 bis 80 cm auf Menschen und Tiere. Die Zecken klammern sich beim Kontakt mit einem potentiellen Wirt sofort mit hakenbestückten Beinen fest. Sie suchen dann eine geeignete Hautstelle, in die sie stechen können. Dabei können Viren und Bakterien übertragen werden, die oft Erkrankungen auslösen. In der Schweiz sind vor allem die Frühsommer-Menigoencephalitis und die Lyme-Borreliose von Bedeutung.

Zecken entfernen:

  • Es empfiehlt sich, die Zecke so schnell wie möglich mit einer Pinzette hautnah zu fassen und senkrecht herauszuziehen.
  • Die Stichstelle sofort desinfizieren.
  • Bei plötzlicher Hautrötung, anhaltendem Juckreiz oder grippenartigen Symptomen konsultieren Sie unverzüglich den Arzt.

Mittwoch, 19. März 2008

Checkliste für Einladungen

Bei locker in den Alltag gestreuten privaten Einladungen konzentriert man sich in der Eile oft nur aufs Wesentliche und Naheliegendste. Damit Sie im Privaten Ihre Gäste als perfekte Gastgeberin, als überzeugender Gastgeber, beeindrucken können, hat Ihnen Christoph Fuchs eine Checkliste zusammengestellt. Sie hilft Ihnen, auch die scheinbar nebensächlichen Dinge nicht zu vergessen.

Zur Checkliste

Sonntag, 16. März 2008

Ernährungstest Online

Ernähren Sie sich gesundheitsbewusst oder nach Lust und Laune?
Nehmen Sie Ihre Essgewohnheiten etwas genauer unter die Lupe! Der Online-Test der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE hilft Ihnen, Ihr Essverhalten einzuordnen. Wenn Sie den Fragekatalog beantworten, wird Ihnen schnell klar, in welchen Bereichen Ihr Ernährungsverhalten kritisch und demzufolge eine Änderung besonders wünschenswert ist.

Zitat SGE:

Vielleicht denken Sie jetzt: «Das weiss ich doch schon lange!» Lassen Sie sich überraschen, eventuell ist das, was Sie bei sich stets als eine «grosse Schwäche» in Ihrer Ernährung ansahen, gar nicht so problematisch! Umgekehrt gibt es vielleicht auch bei Ihnen (wie bei den meisten Leuten) «blinde Flecken», also eingefahrene Essgewohnheiten und «Mödeli», welche Sie gar nicht richtig beachtet haben. Das würde dann heissen, dass Sie mit Umstellungen gar nicht dort anfangen müssten, wo Sie stets glaubten.

Mittwoch, 12. März 2008

Bodyteam is a Star



Es ist zwar etwas übertrieben...Aber es macht trotzdem Spass...

Wie es geht, sehen Sie hier

Sonntag, 9. März 2008

Müesli und Muskeln


Ernährung nimmt im Sport eine wichtige Rolle ein – beim Training wie auch im Wettkampf. Durch die gezielte Einnahme von Lebensmitteln und Getränken lässt sich die Leistung positiv beeinflussen. Doch Sporternährung sollte nicht nur auf die Aufnahme von Nährstoffen und Kalorien beschränkt werden, sie sollte auch schmecken.

Das Buch «Müesli und Muskeln – Essen und Trinken im Sport» von Corinne Spahr und Christof Mannhart erklärt Sporternährung einfach und klar. Es richtet sich an (Leistungs-) Sportlerinnen und Sportler, an Trainerinnen und Trainer sowie an Eltern von Nachwuchssportlerinnen und -sportlern.

Das Buch ist über das Bundesamt für Sport BASPO sowie über den Ingold Verlag für 37.– Franken erhältlich.

Mittwoch, 5. März 2008

Make-up für Brillenträger

Einige Tipps von Christian Hug, Kosmetiker und Make-up Artist bei Bodyteam:

- Wenn Sie eine Brille mit getönten Gläsern tragen, müssen Sie berücksichtigen, dass diese die Farbe des Make-ups «schlucken». Das Augen-Make-up sollte also etwas intensiver ausfallen, um den Augen mehr Ausdruck zu verleihen.

- Ausserdem sollten Sie die Wahl des Augen-Make-ups auf das Brillengestell abstimmen. Bei bunten, auffälligen Gestellen sollten Sie sich auf dezente Farben beschränken.

- Zusätzlich ist es sinnvoll, während des Schminkens zwischendurch mal die Brille aufzusetzen. So können Sie genau sehen wie die Farben zusammen wirken.

- Bevor Sie Rouge auftragen, müssen Sie die Brille wieder aufsetzen. Wählen Sie eine Lippenstiftfarbe, die einen harmonischen Ausgleich zur Brille bringt, denn sonst liegt die Betonung zu stark im oberen Gesichtsbereich.

- Vergessen Sie nicht die Augenbrauen miteinzubeziehen. Eine schön geschwungene, dezent betonte Braue bildet den Rahmen eines jeden Augen-Make-ups, und ist auch für Brillenträger sehr wichtig.

- Bei Kurzsichtigkeit verkleinern die Brillengläser die Augen. Wählen Sie deshalb hellere Farbtöne. Ob und wo Sie noch dunkleren Lidschatten benutzen, hängt wiederum von der Augenform ab. Achten Sie auf sanfte Übergänge. Konstruieren Sie keine dunklen Umrandungen, sie verstärken den Verkleinerungseffekt.

- Bei Weitsichtigkeit vergrössern die Brillengläser die Augen. Kein Ausrutscher bleibt hier verborgen. Beschränken Sie sich auf dunkle Farbtöne.

- Der Eyeliner muss fein und exakt gezogen werden. Auch hier bloss keine dunklen Balken zeichnen.

Dienstag, 4. März 2008

Ruhe

Ich bin gerade auf dieses Zitat von François de La Rochefoucauld (französischer Schriftsteller, 1613-1680) gestolpert:


«Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.»


Sonntag, 2. März 2008

Genügend Trinken ist gute Medizin

Jeden Tag sollten wir mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu uns nehmen. So lautet die Empfehlung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). Tatsächlich erreicht nur knapp ein Drittel der Schweizer die empfohlene Trinkmenge.

Gute Noten und ein besseres Gedächtnis dank einer guten Flüssigkeitsversorgung

Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme führt zu verringerter Konzentration und Reaktion und zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen.
Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Trinken und der Schulleistung gibt: Eine unzureichende Getränkeaufnahme wirkt sich negativ auf die Noten aus.

Im Alter lässt das Durst-empfinden nach, so dass ein Flüssigkeitsdefizit dann oft nicht mehr wahrgenommen wird. Vielen älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen könnte mit einer erhöhten Flüssigkeitsaufnahme geholfen werden.

Zu wenig trinken: schlecht für Nieren, Magen und Darm.

Doch Flüssigkeitsmangel führt nicht nur zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, sondern kann auch eine Reihe von Krankheiten mitverursachen, wie zum Beispiel Nieren- und Blasenleiden, Verstopfungen und Magenbeschwerden.

Die bei Frauen zehn mal so häufig wie bei Männern auftretenden Harnwegsentzündungen erklären sich, neben anatomischen Unterschieden, insbesondere dadurch, dass Frauen deutlich weniger trinken als Männer. Die ableitenden Harnwege werden nicht ausreichend gespült, Bakterien nicht auf natürliche Weise ausgeschieden. Das Trinkverhalten ist auch dafür verantwortlich, dass Frauen weit häufiger mit Verstopfung zu tun haben als Männer.

Durch regelmässiges Trinken können auch Magenerkrankungen gelindert werden. Die Magentätigkeit wird erheblich beschleunigt bei der Aufnahme von Getränken zu den Mahlzeiten, was zu einer Verringerung der Ausscheidung von Magensäure führen kann.

7 Tipps für den täglichen Getränke-Konsum:

Es gilt Wege zu finden, um die tägliche Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen.

1. Trinken Sie gleichmässig über den Tag verteilt mindestens 1,5 bis 2 Liter; bei hohen und niedrigen Temperaturen sowie bei körperlichen Anstrengungen entsprechend mehr.

2. Machen Sie die Getränke zu einem festen Bestandteil jeder Mahlzeit.

3. Bringen Sie Abwechslung in die tägliche Auswahl an Getränken, indem Sie zum Beispiel das reichhaltige Sortiment an Kräuter- und Früchtetees nutzen, experimentieren mit Grüntee-Sorten oder mit Kanne-Brottrunk, den Sie mit Apfelsaft mischen.

4. Trinken Sie am Morgen auf nüchternen Magen ein grosses Glas möglichst warmes Wasser. Das bringt u.a. die Verdauung in Schwung.

5. Stellen Sie beim Lavabo ein grosses Glas hin und gewöhnen Sie es sich an, nach jedem Händewaschen gleich ein Glas Wasser zu trinken.

6. Füllen Sie am Morgen einen Thermoskrug mit einem Kräutertee, der Ihnen schmeckt und gut tut. Bis am Abend muss der Krug leer sein. Wechseln Sie mit der Kräutermischung ab.

7. Auch die Literflasche Mineralwasser ist ein Flüssigkeit-Kontrollmass.

Freitag, 29. Februar 2008

Schmerz und Massage

Schmerz ist ein wichtiger Schutzfaktor für das Überleben. Wir ziehen unsere Hände blitzschnell von einem heissen Objekt zurück, um eine Verbrennung zu vermeiden. Diese Empfindung wird über Schmerzrezeptoren und das Rückenmark zum Hypotalamus im Gehirn geleitet und von dort weiter in die Hirnrinde, um interpretiert und lokalisiert zu werden.

Es gibt zwei Arten von Schmerz: den akuten, schneidenden, lokalen Schmerz, den man bei Verletzungen spürt, und den chronischen Schmerz, der dumpf, stark und anhaltend sein kann.

Akuter Schmerz ist unangenehm, hält jedoch nur kurz an. Der Umgang mit chronischem Schmerz ist schwieriger, da die Ursache schwer zu finden ist. Er kann unser tägliches Leben jahrelang tief greifend beeinflussen. Menschen mit chronischen Schmerzen fühlen sich hilflos und leiden oft unter Depressionen, Ängsten, Schlaflosigkeit und Erschöpfung.

Viele Faktoren beeinflussen die Schmerzwahrnehmung und –toleranz. Die Erwartung eines Schmerzes, der Grad der Angst, frühere Erfahrungen im Umgang mit Schmerzen, aber auch die Ethnische Herkunft haben Einfluss darauf, wie wir mit Schmerzen umgehen.

Die Gate-Theorie
Melzack und Wall berichteten 1965 über die Gate Theory of Pain, die Gate-Theorie des Schmerzes, die besagt, dass die Anzahl der Impulse, die über das Rückenmark an das Gehirn übermittelt werden, durch einen Mechanismus oder Sperre (Gate) zu jeder Zeit begrenzt werden können. Der Theorie zu Folge übermitteln die Nerven Licht, Berührung und Druck schneller als die Informationen der Schmerzrezeptoren. Die Theorie hilft bei der Erklärung, wie Massage Schmerzen lindern kann.

Wenn Sie Ihren Ellenbogen reiben, wenn Sie ihn gestossen haben, lindert das gewöhnlich den Schmerz und zwar deshalb, weil das reiben der Haut die Sperre am Rückenmark zuerst erreicht. Es wird dann für den Schmerz geschlossen, weil ein anderer Impuls das Gehirn erreicht hat. Auf diese Weise kann sie Massage das Tor für die Übermittlung der Schmerzimpulse verschliessen.

Massage wirkt als Ablenkung, bewirkt aber auch Entspannung, vermindert Erregung und gibt ein Gefühl des Wohlbefindens. Sie verstärkt die lokale Durchblutung und beseitigt Substanzen im verletzten Gewebe (Histamin, Prostaglandin und Milchsäure), welche die Schmerzrezeptoren empfindlicher machen. Alles dies hilft bei der Verminderung der Schmerzwahrnehmung.

Sonntag, 24. Februar 2008

Arbeiten mit dem Computerpferd

Langes Arbeiten mit der Computermaus kann Schmerzen in Händen, Armen und im Nacken- und Schulterbereich verursachen (Repetitive Strain Injury, abgekürzt RSI). Entwickler der medizinischen Universitäten Mastricht und Rotterdam haben gut vier Jahre an eine neue Maus mit dem Namen Hippus, zu Deutsch «Pferd», gearbeitet.

Bei diesem «Computerpferd» legt man die ganze Hand flach auf die Oberfläche wie auf einen Sattel. Das vermeidet krampfhaftes Festhalten und sorgt für eine entspannte Handmuskulatur. Die Steuerung erfolgt zusammen mit dem Unterarm und dem Handgelenk.

Es gibt je 6 verschiedene Maus-Grössen für Rechts- und Linkshänder. Die Standardgrösse ist für 230 Franken erhältlich, linkshändige Versionen und spezielle Grössen für 430 Franken. Hippus läuft auf Mac und Windows.

Hippus wird in der Schweiz von me-first vertrieben. (Link nicht gesponsert)

Freitag, 22. Februar 2008

Hilfe bei Verstopfung: Kolonmassage

Die Kolonmassage, auch Kolonbehandlung genannt, wurde von Paul Vogler eingeführt und hat sich seit fünf Jahrzenten klinisch bewährt.

Die Kolonbehandlung (Kolon=Dickdarm) ist eine Sonderform der Massage. Durch diese Behandlung werden Tonus und Bewegungsfunktionen der Bauchorgane positiv beeinflusst.

In den Worten von Paul Vogler ist "Die Kolonbehandlung eine manuelle, analwärts gerichtete Druck- und Gleitbewegung auf dem Kolon, die an fünf bestimmten, weitgehend fixierten Punkten des Abdomens durchgeführt wird. Sie dient der Schaffung ausgeglichener, normaler Tonus- und Turgorverhältnisse im Bauchraum mit Wirkung auf den Kreislauf, das Lymphgefässsystem und auf das vegetative Nervensystem. Neben dem rein mechanischen Effekt des Kottransports durch die spezielle Grifftechnik kann mit der Kolonbehandlung auf Tonusabweichungen des Darms, wie Atonie oder Spasmus, eingegangen werden. Verbunden mit der Peristaltik des Darms ist die Sekretion. Auf diese Weise können Dysfunktionen im übrigen Magen-Darm-Trakt reflektorisch beeinflusst werden."

Die Behandlung wird am bequem gelagerten Patienten vorgenommen. Die Harnblase ist wie bei jeder Massage vor der Behandlung zu entleeren, wenn erforderlich und möglich auch der Darm. Der zeitliche Abstand von grösseren Mahlzeiten sollte mindestens eine Stunde betragen.
An jedem der 5 Behandlungspunkte werden die sich am Atem orientierenden Bewegungen 2- 4 min lang durchgeführt. Bei der Ausatmung drückt die Hand des Behandlers an dem jeweiligen Punkt kreisend in die Tiefe und lässt sich bei der Einatmung von der sich hebenden Bauchdecke wieder nach oben tragen. Eine Kolonbehandlung darf nie als schmerzhaft empfunden werden.

Da die Kolonmassage die Beweglichkeit des Darms anregt, kann sie häufig Beschwerden wie Verstopfungen oder Blähbauch günstig beeinflussen.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Kaffee und Wasser

Es wird immer wieder empfohlen, zu einer Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken. Warum?

Kaffee ist ein Genussmittel, welches vor allem wegen seiner anregenden Wirkung genossen wird. Das Stimulans dabei ist das Koffein. Das Koffein regt die Nierentätigkeit an und wirkt so harntreibend. Diese Wirkung beginnt bald nach dem Genuss des Kaffees und hält für ca. 2-3 Stunden an. In dieser Zeit wird doppelt so viel Wasser gelöst wie Kaffee getrunken wurde. Wegen diese harntreibenden Wirkung des Koffeins macht es also durchaus Sinn, zum Kaffee ein Glas Wasser zu trinken.

Das Koffein regt auch die Darmtätigkeit an. So geht dem Körper auch auf diesem Weg Wasser verloren. Da Kaffee also ein Flüssigkeitsdefizit im Körper bewirkt, darf es nicht zu den 1,5 - 2 Litern Flüssigkeit pro Tag gezählt werden, die gemäss den Empfehlungen getrunken werden sollten.

Übrigens: Schwarz-, Grün- und Matetee sowie Colagetränke sind ebenfalls koffeinhaltig!

Und noch etwas: Der französische Dichter und Philosoph Voltaire soll täglich 50 Tassen Kaffee getrunken haben. Als ein Freund ihm vorhielt, er würde sich damit langsam, aber sicher vergiften, sagte er nur: „Ja, du hast Recht. Ich trinke ihn aber erst seit 65 Jahren.“

Montag, 18. Februar 2008

Haut und Tastsinn

Die Haut des Menschen wiegt ca. 3 1⁄2 kg und hat eine Oberfläche von etwa 1 1⁄2 m2. Das unter der Haut gelegene Fettgewebe ist unterschiedlich dick (bis zu 10 cm) und wiegt zwischen 10 und 20 kg.

Die Haut ist nicht nur eine vor physikalischen und chemischen Einflüssen sowie vor Strahlen und Austrocknung schützende Oberflächenbedeckung, sondern auch das grösste Sinnesorgan des Menschen, indem sie die Rezeptoren des Tastsinnes beinhält. In 1 cm2 Haut befinden sich 6 Millionen Deckzellen, 4 Meter Nervenkabel, 150 Schmerzpunkte und 500 Sinneszellen.

Allerdings gibt es noch empfindlichere Regionen. Die Lippen sind neben der Zunge der empfindlichste Körperteil. Gegenüber der Haut sind die Lippen 10 mal empfindlicher.

Ausserdem finden sich in 1 cm2 Haut durchschnittlich 15 Talg- und 120 Schweissdrüsen (am Rücken 55/cm2, an der Handfläche 400/m2) . Letztere produzieren unter normalen Bedingungen bis zu einem 3⁄4 Liter Schweiss pro Tag. In den Tropen steigt die Schweissproduktion auf bis 4 Liter pro Tag; unter schwersten Arbeitsbedingungen und extremer Hitzebelastung werden bis zu 18 Liter Schweiss täglich ausgeschieden. Diese Flüssigkeitsmengen müssen dann natürlich durch Trinken ergänzt werden.

Auf der Hautoberfläche eines Menschen leben mehr Lebewesen als Menschen auf der Erdoberfläche. Ein cm2 Haut ist von etwa 8 Millionen Mikroorganismen übersät.

Die Haut wird auch laufend erneuert. Der Mensch verliert alle vier Wochen eine vollständige Hautschichte. Auch die Hautanhangsgebilde werden immer erneuert.

Der Mensch verliert täglich 30 - 60 Haare. Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 100.000 (bei schwarzem Haar) und 150.000 Kopfhaaren (bei blondem Haar) macht sich das aber nicht bemerkbar. Ausserdem wachsen die Haare pro Tag um etwa 1/3 Millimeter, im ganzen Leben also ca. 10 Meter. Am Körper finden sich noch weitere 25.000 Haare, sowie 600 Augenbrauen und 400 Wimpern.

Beim Linkshänder wachsen die Nägel an der linken Hand schneller, beim Rechtshänder die an der rechten Hand. Der Daumennagel wächst am langsamsten, der des Mittelfingers am schnellsten.

Samstag, 16. Februar 2008

Die 10 besten Tipps gegen Cellulite

Um Cellulite erfolgreich zu behandeln, hilft manchmal schon die Einhaltung der folgenden Tipps:

1. Säure-Basen-Haushalt

Die Übersäuerung ist bei unseren Ess- und Lebensgewohnheiten sowie auch bei den herrschenden Umweltbedingungen eine der häufigsten Ursachen für Störungen unseres Stoffwechsel-Gleichgewichtes. Eine Übersäuerung führt u.a. dazu, dass Säureschlacken sich im Gewebe ablagern. Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes ist es entscheidend, die Säurezufuhr zu reduzieren, die Basenzufuhr zu erhöhen und die Säureausscheidung zu verbessern. Alle folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.
Empfehlenswert ist zudem die Regelmässige Einnahme einer Basenmischung und/oder eines Basentees.

2. Ernährung

Ernähren Sie sich ausgewogen mit viel Obst und Gemüse und reduzieren Sie den Anteil an tierischem Eiweiß (Fleisch, Käse, Milch, Quark) in Ihrer Nahrung. Wichtig ist, dass der Körper ausreichend mit Mineralien, Spurenelementen (Kalium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Zink) und Vitaminen versorgt wird, hier vor allem Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E. Weiter sind Kieselsäure oder pulverisierte Kieselerde empfehlenswert. Sie enthalten viel Silizium, welches das Gewebe strafft.

3. Trinken

Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter stilles Wasser oder auch Kräuter- und Früchtetees. Schlackstoffe werden so direkt aus dem Körper herausgespült und lagern sich gar nicht erst ein. Zudem haben Forscher des Deutschen Instituts für Ernährung in Potsdam herausgefunden, dass der tägliche Konsum von zwei Liter Wasser (am besten Leitungswasser) den Energieumsatz um 100 Kilokalorien erhöht.

4. Massagen

Massagen fördern die Durchblutung und den Austausch von Gewebeflüssigkeit. Kreisende Bewegungen , aber auch Zupfen (indem Sie kleine Hautpartien zwischen zwei Finger anheben und dann wieder fallen lassen) regen den Stoffwechsel an. So werden Gifte entsorgt und Nährstoffe ins Gewebe gebracht.

5. Bürstenmassagen

Bürstenmassagen (Bürste oder Sisal-Handschuh) am ganzen Körper erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an, alte Hautschichten werden dabei sanft mechanisch abgetragen. Nach dem Bürsten ev. Cellulite-Crèmes verwenden.

6. Salzbäder

Baden Sie mit Meersalz (am besten Salz aus dem Toten Meer) und entsäuern Sie somit direkt über die Haut. Sie ist eines der größten Ausscheidungsorgane.

7. Packungen

Sie fördern die Durchblutung, straffen das Gewebe und setzen Kalt-Warm-Reize, die das Kontraktionsvermögen des Gewebes aktivieren. Darüber hinaus führen Algen-Packungen dem Gewebe Mineralien, Spurenelemente (Kalium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Zink) und Vitamine zu (Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E).

8. Sport

Bewegen Sie sich viel. Hier ist es egal, ob Sie joggen, walken, Inline-skaten oder schwimmen. Sämtliche Sportarten fördern die Durchblutung und unterstützen somit den Abtransport der Schlacken aus Ihrem Körper.

9. Crèmes

Die vom Handel angebotenen Produkte enthalten vielfältige Substanzen. Über die Pflege und Straffung hinausgehend gibt es Wirkstoffe, die bestimmte Hormon-Rezeptoren an der äusseren Fettzellwand aktivieren, die Fettspaltung mobilisieren und die Neueinlagerung von Fett weitgehend blockieren.

10. Entspannung

Meiden Sie Stress und entspannen Sie sich!


Viele dieser Tipps erhöhen insgesamt das Wohlbefinden. Entspannen Sie sich und gönnen Sie sich was Gutes. Das Wohlfühlen sollte im Vordergrund stehen. Wer negative Ansichten, auch in Bezug auf seinen Körper, bevorzugt, der wird auch immer etwas Negatives finden.

11. Der elfte Tipp gratis dazu

Denken Sie sich schön und zufrieden!

Mittwoch, 13. Februar 2008

Bedeutung von Kosmetik bei Best Agern nimmt zu

Der deutsche «Beauty Guide» der Bauer Verlagsgruppe beleuchtet die drei Themenbereiche dekorative Kosmetik, pflegende Kosmetik sowie Duft und Duftprodukte. Er zeigt im Zehn-Jahres-Vergleich, wie sich Marken und Zielgruppen entwickelt haben. Dabei wird deutlich, dass aktuell besonders die Zielgruppen 14 bis 19 Jahre und über 40 Jahre die Wachstumsmotoren der Branche sind: Allein bei den über 40-Jährigen konnten im Bereich der pflegenden Kosmetik bei täglicher Verwendung 2,5 Millionen neue Verwenderinnen festgestellt werden.

Die Ergebnisse basieren auf Befragungen von knapp 2000 Frauen zwischen 20 und 69 Jahren zum Thema Kosmetik sowie Auswertungen aus der Verbraucher-Analyse, Deutschlands grösster Markt-Media-Studie.

Quelle Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse

Samstag, 9. Februar 2008

Qualitätskontroll für Permanent Make-up

Die Betriebe, welche Tätowierungen, Piercing oder Permanent Make-up anbieten, können sich einer freiwilligen jährlichen Kontrolle auf Einhaltung der im Post von 6.2.08 erwähnten Richtlinie durch eine unabhängige Instanz unterziehen. Sind alle Anforderungen der Richtlinie erfüllt, so ist der oder die Betriebsinhaberin berechtigt, ein entsprechendes Qualitätslabel in seinem Betrieb auszuhängen.

Gegenwärtig werden dieses Kontrollen durch Eyeco High Level Quality Control, 4054 Basel durchgeführt.
Quelle Bundesamt für Gesundheit

Mittwoch, 6. Februar 2008

Neue Bestimmungen für Permanent Make-up

Auf den 1. Januar 2006 ist die Verordnung des EDI (Eidgenössisches Department des Inneren) über Gegenstände für den Schleimhaut-, Haut- und Haarkontakt sowie über Kerzen, Streichhölzer und Scherzartikel in Kraft getreten. Sie enthält gesetzliche Bestimmungen mit Anforderungen an Materialien, die für das Tätowieren, das Piercen und das Aufbringen von Permanent-Make-up verwendet werden.

Die Übergangsfrist ist jetzt abgelaufen. Seit dem 1. Januar 2008 ist diese Verordnung vollumfänglich gültig. Die gesetzlichen Bestimmungen gelten sowohl für Pigmentiererinnen als auch für Hersteller im Bereich Permanent Make-up. Seit dem 1.1.2008 ist es zwingend notwendig, sich an diese zu halten.

Es dürfen nur noch solche Tätowier- und Permanent-Make-up-Farben auf den Markt gebracht werden, die hundertprozentig konform mit den gesetzlichen Bestimmungen sind. Insgesamt sind folgende Abschnitte der Verordnung zu beachten:

  • Abschnitt 2, Art. 4. SorgfaltspfIicht.
"Personen die Piercings, Tätowierungen und Permanent Make-up an Drittpersonen anbringen, haben alle zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, damit keine Infektionen übertragen werden können."
  • Abschnitt 2, Art. 5. Anforderungen an Piercing, Tätowierfarben und Farben für Permanent Make-up.
  • Abschnitt 2, Art. 6. Anforderungen an die Hygiene von Tätowierfarben, Farben für Permanent Make-up und Erstlingsstecker.
"(...) Nach dem Öffnen der Packung (von Tätowier- und Permanent- Make- up- Farben, Anmerkung der Redaktion) sind alle Vorkehrungen zu treffen, damit jegliche mikrobielle Kontamination ausgeschlossen bleibt."
  • Abschnitt 2, Art. 7. Anforderungen an Apparate und Instrumente für Piercing, Tätowierfarben und Permanent Make-up.
"Apparate und Instrumente für Piercing, Tätowierung und Permanent Make-up müssen, soweit sie mit der Haut der Konsumentinnen und Konsumenten in Kontakt kommen, steril sein."
  • Abschnitt 2, Art. 8. Kennzeichnung von Tätowier- und Permanent-Make-up-Farben sowie von Piercing-Schmuck
  • Anhang 1. Liste der aromatischen Amine, welche nicht in Tätowier- und Permanent-Make-up-Farben enthalten sein dürfen.
  • Anhang 2. Liste der Farbstoffe, die nicht in Tätowier- und Permanent-Makeup-Farben enthalten sein dürfen.
WEITERE INFOS ...
... zum Thema erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Weitere Richtlinien
Mangels Rechtsgrundlage in der Bundesgesetzgebung über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände konnten nicht alle Aspekte wie z.B. Ausrüstung der Studios in der oben erwähnten Verordnung geregelt werden. In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Fachpersonen aus den betroffenen Bereichen und mit Unterstützung des BAG wurden daher die Richtlinie für eine "Gute Arbeitspraxis" im Bereich Tattoo, Permanent Make-up, Piercing und verwandte Praktiken (GAP-Richtlinie) erarbeitet. Das BAG hat diese Richtlinie in Anwendung von Artikel 9 der "Hautkontakt-Verordnung" begutachtet und zur Anwendung empfohlen.

Die GAP-Richtlinie umfasst ausführlich folgende vier Abschnitt:
  • Geltungsbereich
  • Persönliche Voraussetzungen
  • Anforderungen an Hygiene
  • Grundvoraussetzung zur Berufsausübung
  • Anhang: Notfallmassnahmen

Samstag, 2. Februar 2008

Freitag, 1. Februar 2008

Internetportal für Naturheilkunde

Das Internetportal www.phytodoc.de bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern und Patienten produktunabhängige und wissenschaftlich gesicherte Informationen rund um Krankheiten, Heilpflanzen und Naturheilverfahren. Das Team aus naturheilkundlich tätigen Ärzten und Wissenschaftlern aus den Bereichen Pharmazie, Biologie und Ernährung informiert ausführlich über die Wirksamkeit verschiedener Heilpflanzen. Der zweite Themenschwerpunkt «Anwendungsgebiete» beschreibt die häufigsten Krankheiten und die jeweils wirksamen Naturheilverfahren. Auch konventionelle Therapien der Schulmedizin kommen nicht zu kurz.

Sonntag, 27. Januar 2008

Verbotene Liebe

Wussten Sie, dass Worte Nachbarn haben? Nein? Lassen Sie mich das erklären. Worte stehen nicht isoliert herum, sondern lassen sich zu Sätzen und Texten zusammenfügen. Worte haben in einem Satz einen linken und/oder einen rechten Nachbarn.
Welches Wort welche Nachbarn hat, weiss der Wortschatz der Uni Leipzig.

Die Abfrage zum Wort «Wellness» ergibt folgende Ergebnisse:


Traurig sieht das Wort «Liebe» aus:


Probieren Sie es aus. Die Ergebnisse sind manchmal witzig, manchmal völlig unerwartet. Geben Sie z.B. das Wort «Entspannung» ein.

Sonntag, 20. Januar 2008

Mein Umgang mit Kommentaren

Warum ich diese Information bereitstelle
Ich möchte Ihnen natürlich den maximalen Komfort im Umgang mit diesem Blog bieten. Der Umgang mit einer grossen Anzahl von Kommentaren ist jedoch sehr zeitaufwendig. Da ich vielleicht einmal in die Situation kommen werde, nicht so reagieren zu können, wie meine Blogleser sich das wünschen, formuliere ich anbei, was ich mir zum Umgang mit Kommentaren vorstelle.

Die Rechte an Ihren Kommentaren gehen auf bodyteam-blog über

Wenn Sie Kommentare zu meinen Beiträgen verfassen, so gehe ich davon aus, dass diese auch für mich gedacht sind. Also behalte ich mir vor, Ihre Inhalte weiter zu verwenden oder zu kopieren. Sie übertragen mir mit der Veröffentlichung Ihres Kommentars alle Rechte an Ihrem Kommentar, für jedweden Einsatzzweck.

Prüfung vor Veröffentlichung

Ich stelle mir für mein Blog einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander vor. Meine Beiträge sollen interessant und nützlich sein - und das stelle ich mir auch von den Kommentaren vor. Um dies sicherzustellen, werden Kommentare erst dann sichtbar, wenn ich sie freigeschaltet habe.

Beantwortung von Kommentaren

Ich möchte natürlich jeden Kommentar beantworten. Aber vielleicht bin ich auf Geschäftsreise, im Urlaub oder schaffe es aus sonstigen Gründen nicht, Ihren Kommentar zu beantworten. Dann ist dies weder persönlich gemeint noch böse Absicht, wenn ich nicht oder sehr spät antworte. Es gibt also im meinem Blog keine "Garantie" auf Beantwortung von Kommentaren.

Benennung von Quellen

Es ist nach meiner Meinung ein guter Stil, zu zeigen, ob Informationen von mir oder von einer anderen Person stammen. Ich spreche hier von der Benennung der Quellen. Ich wünsche mir dies auch für alle Kommentare, also bitte benennen Sie Ihre Quellen.

Überarbeitung von Kommentaren

Dies ist leider bei blogger.com technisch nur möglich, wenn man registriert ist. Ich möchte aber ausdrücklich alle Menschen hier ihren Kommentar abgeben lassen. Die Überarbeitungsfunktion von Kommentaren wird dabei leider nicht angeboten.

Gravatar-Fähigkeit

Blogger.com besitzt keine Gravatar-Fähigkeit. Ich habe dennoch einen Weg gefunden diese Funktion hier anzubieten.

Jederzeitige Änderungen möglich

Indem meine Erfahrungen in der Blogosphäre wachsen, kann sich auch diese Information inhaltlich ändern. Ich halte diese Informationen stets aktuell.

Die Idee für diesen Informationen

Die Idee zu "mein Umgang mit Kommentaren" habe ich aus dem «LearnLetter: Weblogs für´s Business» von Frank Obels. Vielen Dank!

Samstag, 19. Januar 2008

Teueres Make-up im Wahlkampf

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkosy hat während des Wahlkampfs zu viel und zu teuere Schminke aufgelegt. Die für die Wahlkampffinanzierung zuständige Kinanzkommission monierte, dass Sarkosy 34445 Euro für Make-up ausgegeben habe.
Für das Make-up des Präsidenten seien Rechnungen mit einem Stundenlohn von bis zu 450 Euro vorgelegt worden, so ein Kommissionsmitglied. Weil die Ausgaben «privater Natur und exzessiv hoch» seien, werde nur ein Drittel aus dem Budget für die Wahlkampffinanzierung zurückerstattet.

Tja, bei uns hätte der Nicolas ganz schön Geld sparen können...

Freitag, 21. Dezember 2007

Rauchen erhöht das Risiko, an Diabetes zu erkranken

Wie eine Studie der Universitäten Lausanne und Calgary zeigt, sind Raucher anfälliger auf die Zuckerkrankheit.
Bei Personen die bereits über zehn Jahre rauchen, ist das Risiko an Diabetes 2 (Altersdiabetes) zu erkranken, um 46 Prozent grösser als bei Nichtrauchern, schreibt die Universität Lausanne in einem Communiqué.
Die Studie wurde in der renommierten Zeitschrift «Journal of American Medical Association» veröffentlicht.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Verspannter Nacken erhöht Blutdruck

Chiropraktiker haben schon öfter beobachtet, dass sich der Blutdruck des Patienten durch Manipulation der Halswirbelsäule verringert. Warum, das war bisher unklar. Nun weiss man um die Zusammenhänge.

Die Nackenmuskeln schicken ständig Signale in einen Teil des Hirnstamms (Nucleus tractus solariti), der eine Schlüsselrolle bei der Regulation der Herzfrequenz und des Blutdrucks spielt. Sind die Nackenmuskeln verspannt oder verletzt, schicken sie fehlerhafte Signale. Dadurch erhöht sich der Blutdruck.
Damit könnte auch erklärt sein, warum Menschen, die an einem Schleudertrauma leiden, nicht selten eine Hypertonie, also Bluthochdruck, entwickeln.

Hoher Blutdruck belastet Herz und Gefässwände und begünstigt auf die Dauer die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen. Einen entspannten Nacken kommt also eine weitaus grössere Bedeutung für die Gesundheit zu, als bisher bekannt. (Quelle Journal of Neuroscience)

Sonntag, 9. Dezember 2007

Den richtigen Masseur finden

Sie wollen sich eine regelmässige Massage gönnen? Wenden Sie genügend Zeit auf, um den richtigen Masseur, die richtige Masseurin für Sie zu finden. Sehen Sie sich Werbung in Lokalzeitungen und im Internet. Noch besser, fragen Sie Freunde, Familienmitglieder und Arbeitskollegen nach Empfehlungen.

Wenn Sie einen Behandlungstermin bei einem medizinischer Masseur vereinbaren, sollten Sie ihn nach seinen Qualifikationen (Fähigkeitsausweis) und seiner Erfahrung fragen. Vor allem aber sollten Sie jemanden wählen, dem Sie vertrauen. Sie müssen sich bei ihm wohl und sicher fühlen. Ein guter medizinischer Masseur wird sich ein umfassendes Bild von Ihrer Krankengeschichte, Ihrem Gesundheitszustand und Ihrem Lebensstil machen. Er braucht diese Informationen, um Kontraindikationen (Gegenanzeige) auszuschliessen und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.

Meiden Sie Leute, die Wunder versprechen oder Ihnen empfehlen, schulmedizinische Medikation ohne Rücksprache mit Ihren Arzt abzubrechen. Ihr Therapeut sollte professionell auftreten, Ihre Fragen klar und sorgfältig beantworten und Sie über die möglichen Wirkungen informieren.

Wenn Sie sich bei einem Masseur nicht wohl fühlen, gehen Sie zu einem anderen. Vertrauen Sie Ihrem Urteil. Jeder Masseur hat seinen eigenen, persönlichen Zugang, der für manche Menschen passt, für andere nicht.

Sonntag, 25. November 2007

Neuer Verband für Wellness und Spa

Im Zug wurde Ende August der Schweizerische Dachverband für Wellness und Spa (SDWS) gegründet. Er sieht sich als übergreifender Verband für die Einzelverbände des Branchenumfeldes. Firmen und Dienstleister, die auf den Gebieten Wellness, Spa, Beauty und Lifestyle tätig sind, können Mitglieder werden. Für sie hält der SDWS Beratungs- und Service-Dienstleistungen bereit. Weitere Infos: http://www.sdws.ch

Sonntag, 21. Oktober 2007

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Mehr als zwei Drittel aller Schwangeren bekommen sogenannte Schwangerschaftsstreifen (striae gravidarum). Betroffen sind meist der Bauch, die Oberschenkel, Hüften, Brüste und Oberarme. Die Schwangerschaftsstreifen entstehen durch die rasche Dehnung des Hautbindegewebes während der Schwangerschaft. Am Anfang ist das Bindegewebe elastisch genug, um sich mitzudehnen. Wird der Zug, der durch das Wachstum entsteht, zu gross, reissen die Bindegewebefasern und es kommt zu Bindegewebe-"Löchern" in bestimmten Hautschichten, die man an der Hautoberfläche dann als kosmetisch störende "Dehnungsstreifen" sieht. Diese können sich in den ersten Monaten nach einer Schwangerschaf etwas verschmälern, verschwinden tun sie aber erfahrungsgemäss nicht, da es sich dabei eigentlich um Narben handelt. Diese störenden Veränderungen der Haut zufrieden stellend zu behandeln, ist derzeit nicht möglich. Deshalb ist Prävention besonders wichtig.

Um den unschönen Streifen vorzubeugen, habe ich Ihnen hier einige Tipps aufgeführt:

  • Die Risse im Bindegewebe entstehen vor allem während der Wachstumsphase von Kind und Gebärmutter - also zwischen dem vierten und sechsten Monat. In dieser Zeit ist es wichtig, die Haut elastisch zu halten. Massieren Sie täglich Bauch, Brüste, Po und Oberschenkel mit einem guten Hautöl. Ich empfehle dazu kaltgepresstes Mandelöl. Es wirkt reizlindernd, pflegend und schützend. Mandelöl ist sehr verträglich, gerade für empfindliche Haut. Deshalb ist es auch zur Babypflege wunderbar geeignet. Natürliche Öle sind nur begrenzt haltbar: Kaufen Sie kleine Mengen in dunklen Flaschen.

  • Um die Durchblutung des Gewebes zu fördern, empfehle ich Ihnen, den ganzen Körper sanft mit einer Bürste oder einem Massagehandschuh zu massieren. Je früher Sie damit beginnen, desto besser!!!

  • Auch mit der so genannten Zupfmassage können Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen: Ziehen Sie mit dem Daumen und dem Zeigefinger sanft an Ihrer Haut und lassen Sie sie dann wieder los.

  • Vermeiden Sie zu intensive Sonneneinstrahlung. Benutzen Sie beim Sonnenbad einen hohen Lichtschutzfaktor.

  • In Studien hat sich gezeigt, dass Frauen, die vor und während der Schwangerschaft Sport oder/und Gymnastik machen, seltener Schwangerschaftsstreifen bekommen. Bewegung ist eine effektive Vorbeugung von Striae und gleichzeitig auch als Vorbereitung für die Entbindung günstig.